Da war es wieder, das Panther-Gefühl der Saison 2019. Eigentlich gut gespielt, aber entscheidende Fehler gemacht, viel zu viele Punkte kassiert und der Gegner gratuliert nach dem Spiel zu einer guten Leistung. Doch am Ende ist es wie immer: Die Panther gehen leer aus. Bei der 21:44 (0:0, 14:28, 0:9, 7:7) Niederlage im Derby bei den Cologne Crocodiles sahen die 2.283 Zuschauer in der ersten Hälfte eine gut aufspielende Düsseldorfer Mannschaft, kaufen können sich die Raubkatzen dafür natürlich wieder nichts. „Es ist schwer zu akzeptieren, dass wir, obwohl wir uns verbessert haben, immer noch zu hoch verlieren. Ich kann es nur immer wieder wiederholen, dass wir weiter daran arbeiten werden“, so Panther-Headcoach John Leijten nach dem Spiel beim rheinischen Rivalen.

Foto Peter Koch

Cologne Crocodiles gegen die Düsseldorf Panther. Dieses Duell fasziniert nach wie vor die Footballfans beider Städte am Rhein. So waren auch 2.283 Zuschauer nach Köln-Höhenberg gekommen, um sich dieses Lokalderby nicht entgehen zu lassen. Und sie bekamen direkt das geboten, was sie erwartet hatten. Beide Teams kämpften um jedes Yard auf dem Platz und mussten sich jeden Raumgewinn hart erarbeiten. Die Panther waren zu dieser frühen Phase sehr gut im Spiel und ließen den Kölnern nur wenig Platz, konnten aber selber keine Akzente mit ihrer Offense um Spielmacher Christian Strong setzen. Die Crocodiles ins Spiel brachten die Raubkatzen dann selber. Ein Punt von Panther Burton De Koening berührte Max Richter und machte den Football zu einem freien Ball, den die „Crocos“ sichern konnten. Diese Einladung nahmen die Hausherren gerne an: Spielmacher Conor Miller feuerte einen Pass auf Jake Isabel und es stand auf einmal 7:0 für die ganz in grün gekleideten Kölner. Die Antwort der Panther lies aber nicht lange auf sich warten. Schon im nächsten Ballbesitz fand Panther-Spielmacher Christian Strong Feli Manoka, der keine Mühe hatte, die Panther ebenfalls auf die Anzeigetafel zu bringen. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Kölns Runningback Dean Tanwani und Quarterback Conor Miller erhöhten für die Crocodiles und als die Panther dachten, durch Robin Obermeiers Tocuhdown wieder näher rankommen zu können, mussten sie doch noch einen Touchdown der Kölner kurz vor der Halbzeit hinnehmen.

Den Plan der Raubkatzen nach der Pause noch mal alles zu versuchen ging leider nicht auf. Spätestens nach dem Safety, als Burton De Koening bei einem Punt überworfen wurde und dem nächsten Touchdown der Kölner war die Messe gelesen. Panther-Linebacker Burton De Koening sah es ähnlich. „Ich finde, wir haben ein gutes erstes und zweites Viertel gespielt und haben dann nach der Pause das Spiel verloren. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns weiter verbessern werden.“

Die Panther haben nun nach vier Auswärtsspielen mal wieder ein Heimspiel, wenn am Samstag die Berlin Rebels nach Benrath kommen.
Cologne Crocodiles – Düsseldorf Panther
2.283 Zuschauer

6:0 Jake Isabel (18-Yards-Pass von Conor Miller)
7:0 Dominic Gröne (Extrapunkt)
7:6 Feli Manoka (21-Yards-Pass von Christian Strong)
7:7 Daniel Schuhmacher (Extrapunkt)
13:7 Dean Tanwani (1-Yard-Lauf)
14:7 Dominic Gröne (Extrapunkt)
20:7 Conor Miller (4-Yards-Lauf)
21:7 Dominic Gröne (Extrapunkt)
21:13 Robin Ostermeier (13-Yards-Pass von Christian Strong)
21:14 Daniel Schuhmacher (Extrapunkt)
27:14 Ramin Akhalhi (19-Yards-Pass von Conor Miller)
28:14 Dominic Gröne (Extrapunkt)
30:14 Safety
36:14 Dean Tanwani (35-Yards-Lauf)
37:14 Dominic Gröne (Extrapunkt)
43:14 Carmelo Insalaco (21-Yards-Lauf)
44:14 Dominic Gröne (Extrapunkt)
44:20 Feli Manoka (30-Yards-Pass von Christian Strong)
44:21 Daniel Schuhmacher (Extrapunkt)