Verein | Satzung

American Football Club Düsseldorf 1978 e. V.
“Panther”

§ 1 Name und Sitz des Vereins, Rechtsform
1. Der Verein führt den Namen American Football Club Düsseldorf 1978 e. V. “Panther” abgekürzt: „Düsseldorf Panther“.

2. Der Sitz des Vereins ist Düsseldorf.

3. Der Verein ist einge­tragen im Vereins­re­gister des Amtsge­richts Düsseldorf (AG Düsseldorf) unter der Nummer 5665.

4. Die Vereins­farben sind Schwarz, Rot und Weiß. Das Emblem des Vereins ist als Anlage (1) beigefügt.

5. Der Vereinsname, die Vereins­farben, das Verein­semblem und der Sitz des Vereins bilden besondere identi­täts­stif­tende Merkmale des Vereins. Eine Änderung der Absätze 1, 2 und 4 dieser Vorschrift ist daher nur mit einer Mehrheit von vier Fünfteln der abgege­benen Stimmen der Mitglie­der­ver­sammlung möglich. Gleiches gilt auch für eine Änderung dieser Bestimmung.

§ 2 Gemein­nüt­zigkeit, Zweck und Aufgaben des Vereins
1.1. Der Verein verfolgt unmit­telbar gemein­nützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuer­be­güns­tigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

1.2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigen­wirt­schaft­liche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur für satzungs­gemäße Zwecke verwendet werden.

1.3. Die Mitglieder erhalten keine Zuwen­dungen aus Mitteln des Vereins. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder Ausschluss oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereins­ver­mögen. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mäßig hohe Vergü­tungen, begünstigt werden.

1.4. Etwaige Überschüsse werden ausschließlich satzungs­ge­mäßen gemein­nüt­zigen Zwecken zugeführt. Der Verein ist jedoch ermächtigt, Erträge ganz oder teilweise einer Rücklage zuzuführen, solange dies erfor­derlich ist, um die steuer­be­güns­tigten satzungs­ge­mäßen Zwecke nachhaltig erfüllen zu können.

2. Zweck

2.1. Der Verein bezweckt die Förderung des Sports auf breiter Basis, insbe­sondere des American Footballs in all seinen Ausprä­gungen. Die Betreuung und Heran­führung der Jugend an die Ziele des Vereins ist diesem ein beson­deres Anliegen.

2.2. Zur Verwirk­li­chung dieses Zwecks unterhält der Verein folgende Abteilungen:

a) American Football

b) Cheer­leading

Der Vorstand kann mit Zustimmung des Verwal­tungsrats weitere Sport­arten aufnehmen und betreiben.

2.3. Der Verein fördert den Leistungs- und den Breiten­sport auf allen Ebenen als Möglichkeit, besonders für junge Menschen, ihr Leistungs­ver­mögen zu erproben. Der Verein betreibt praktische Jugend­pflege unter dem Aspekt der Erziehung zu Toleranz, Kamerad­schaft und Fairness im Sport.

2.4. Der Verein verhält sich weltan­schaulich, politisch, ethnisch und religiös neutral und steht in allen Belangen auf demokra­ti­schen Grund­lagen. Er tritt rassis­ti­schen, verfas­sungs- und fremden­feind­lichen Bestre­bungen entschieden entgegen. Er darf seine Mittel weder für die unmit­telbare noch für die mittelbare Unter­stützung oder Förderung politi­scher Parteien verwenden.

2.5. Der Verein distan­ziert sich von Doping und Drogen.

3. Aufgaben

3.1. Durch­führung von Sport­wett­kämpfen und die Ausbildung von Mitgliedern zur Teilnahme daran

3.2. Pflege und Ausbau des Jugend‑, Senioren- und Breitensports

3.3. Durch­führung von geeig­neten Veran­stal­tungen für Mitglieder und Inter­es­senten zur Förderung des Leistungs- und Breitensports

§ 3 Mitgliedschaft
1. Erwerb der Mitgliedschaft

1.1. Mitglied des Vereins kann jede natür­liche oder juris­tische Person werden.

1.2 Die Aufnahme erfolgt nach Eingang des schrift­lichen Aufnah­me­an­trages durch Beschluss des geschäfts­füh­renden Vorstandes. Der Aufnah­me­antrag Minder­jäh­riger bedarf der Unter­schrift eines gesetz­lichen Vertreters.

1.3. Die Mitglied­schaft beginnt mit der Bestä­tigung durch den geschäfts­füh­renden Vorstand, rückwirkend zum 01. Januar eines jeden Jahres. Ein Aufnah­me­antrag kann durch den geschäfts­füh­renden Vorstand ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Gegen die ableh­nende Entscheidung des geschäfts­füh­renden Vorstandes kann innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Ehrenrat eingelegt werden.

1.4. Auf Antrag des geschäfts­füh­renden Vorstandes kann die Mitglie­der­ver­sammlung für besondere Verdienste einem Mitglied die Ehren­mit­glied­schaft verleihen. Zu Ehren­mit­gliedern können Mitglieder ernannt werden, die sich um den Verein oder allgemein um den Sport besonders verdient gemacht haben. Die Ernennung geschieht durch den Vorstand im Einver­nehmen mit dem Ehrenrat. Ehren­mit­glieder besitzen alle Rechte der ordent­lichen Mitglieder. Sie sind von der Beitrags­pflicht und den Umlagen befreit und haben freien Eintritt zu allen Veran­stal­tungen des Vereins.

2. Beendigung der Mitgliedschaft

2.1. Zum Beendigen der Mitglied­schaft muss eine schrift­liche (posta­lische) Kündigung mit einer Frist von zwei Monaten zum Jahresende dem Vorstand vorliegen. Bei nicht frist­ge­mäßer Kündigung erfolgt eine automa­tische Spielerpassverlängerung.

2.2. Ausschluss

2.3. Tod bei natür­lichen Personen

2.4. Auflösung oder Insolvenz bei juris­ti­schen Personen

§ 4 Betei­li­gungen des Vereins
1. Der Verein ist Mitglied im Landes­sportbund Nordrhein-Westfalen e. V. und dem zustän­digen Landes­fach­verband. Deren Satzungen und Ordnungen werden in ihrer jewei­ligen Fassung anerkannt.

2. Der Verein unter­wirft sich dem Lizenz­statut, den Ordnungen des AFVD/AFCVNRW e. V. und den Entschei­dungen der AFVD/AF­CVNRW-Organe zum Zwecke des Lizenzerwerbs.

3. Der Verein kann sich an Gesell­schaften und anderen Verei­ni­gungen betei­ligen oder solche gründen, die ihn bei der Durch­führung seiner Ziele unter­stützen, sofern hierdurch die Gemein­nüt­zigkeit nicht gefährdet wird. Insbe­sondere kann der Verein auf der Grundlage der geltenden Satzung und Ordnungen des AFVD e. V. sowie dem Landes­sportbund Nordrhein-Westfalen e. V. und dem zustän­digen Landes­fach­verband den gesamten steuer­pflich­tigen wirtschaft­lichem Geschäfts­be­trieb des Vereins in eine Kapital- und/oder Perso­nen­ge­sell­schaft ausgliedern oder sonst übertragen.

§ 5 Ausschluss aus dem Verein
1. Ein Mitglied kann auf Antrag vom geschäfts­füh­renden Vorstand ausge­schlossen werden, wenn es sich vereins­schä­digend verhält. Zur Antrag­stellung ist jedes Mitglied berechtigt.

2. Als vereins­schä­digend gelten insbesondere:

2.1. grobe Verstöße gegen Satzungsbestimmungen

2.2. unehren­haftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins

2.3. die Veröf­fent­li­chung vertrau­licher Vorgänge

2.4. Verun­treuung von Geldern, die dem Verein gehören oder ihm zur Verfügung gestellt wurden.

3. Gegen einen solchen Beschluss des geschäfts­füh­renden Vorstandes kann innerhalb von zwei Wochen ab Bekanntgabe Beschwerde beim Ehrenrat eingelegt werden.

§ 6 Aufnah­me­ge­bühren, Mitglieds­beitrag, Umlagen
1. Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnah­me­gebühr von EUR 25,00 zu zahlen. Zusätzlich werden von den Mitgliedern Jahres­bei­träge erhoben. Zur weiteren Finan­zierung des Vereins können Umlagen erhoben werden.

2. Für die Höhe der Mitglieds­bei­träge wird vom geschäfts­füh­renden Vorstand eine Beitrags­ordnung erstellt, die auf der Mitglie­der­ver­sammlung beschlossen wird. Die Mitglieds­bei­träge werden ausschließlich im SEPA-Lastschrift­ver­fahren entrichtet. Bei jährlicher Zahlung ist auch eine Zahlung auf Rechnung möglich. Nur in Ausnah­me­fällen darf hiervon abgewichen werden.

3. Kommt ein Mitglied seiner Beitrags­pflicht nicht nach, sind Mahnge­bühren zur Deckung des Mehrauf­wandes sowie die Einfor­derung eigener und fremder Kosten zulässig.

4. Ehren­mit­glieder haben alle Mitglied­schafts­rechte, sie sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.

5. Der geschäfts­füh­rende Vorstand kann in Einzel­fällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden, aller­dings nicht über den Etatansatz hinaus.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
1. Rechte der Mitglieder

1.1. Alle Mitglieder haben im Rahmen der Vereins­satzung und ‑ordnungen das Recht, am Vereins­leben teilzu­nehmen und die Einrich­tungen des Vereins zu benutzen.

1.2. Stimm­be­rechtigt ist jedes Mitglied, das das 16. Lebensjahr vollendet hat und das nicht mit der Zahlung des Mitglieds­bei­trages in Rückstand ist.

1.3. Jede natür­liche oder juris­tische Person hat eine Stimme.

1.4. Juris­tische Personen, die Mitgliedern des Vereins gehören oder von ihnen geleitet werden, haben kein Stimmrecht.

2. Pflichten der Mitglieder

2.1. Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein erlassene Ordnungs­vor­schriften zu beachten sowie die Förde­rungs­pflicht, sich für gemeinsame Ziele und
Zwecke des Vereins einzusetzen.

2.2. Mitglieder des Vereins, die in der Öffent­lichkeit als solche auftreten, z. B. durch Tragen von Teamkleidung, haben Handlungen, die dem Ruf des Vereins oder der Sportart American Football schaden könnten, zu unter­lassen. Dies trifft auch bei der Benutzung von Sport­an­lagen während der Trainings­zeiten bzw. der Spiele zu. Grobe Verstöße können vom Vorstand mit einer Geldstrafe oder Ausschluss aus dem Verein geahndet werden.

2.3. Für den Ausschluss eines Mitglieds auf Zeit und Dauer ist der Ehrenrat zuständig.

2.4. Einzel­heiten der Beitrags­pflicht regelt die Beitrags­ordnung des Vereins.

§ 8 Organe des Vereins
1. Die Organe des Vereins sind:

1.1. Die Mitgliederversammlung

1.2. Der geschäfts­füh­rende Vorstand

1.3. Der Gesamt­vor­stand (geschäfts­füh­render Vorstand und erwei­terter Vorstand) 1.4. Der Verwaltungsrat

1.5. Der Ehrenrat

2. Jedes Vereinsamt beginnt mit der Annahme der Wahl. Es endet mit dem Erlöschen der Mitglied­schaft, Tod, Abberufung, Rücktritt oder Annahme der Wahl durch den neuge­wählten Amtsträger. Jedes Vereinsamt setzt grund­sätzlich die Mitglied­schaft voraus. Eine Wiederwahl ist zu jedem Vereinsamt möglich.

3. Ein zu wählender Kandidat für ein Vereins­organ erklärt mit der Bereit­schaft zur Kandi­datur auch sein Einver­ständnis, dass sein Namen im Falle der Wahl veröf­fent­licht werden kann.

§ 9 Die ordent­liche Mitgliederversammlung
1. Die ordent­liche Mitglie­der­ver­sammlung findet einmal jährlich statt. Sie wird vom geschäfts­füh­renden Vorstand einberufen.

2. Stimm­be­rechtigt sind alle aktiven und passiven Mitglieder sowie die Ehrenmitglieder.

3. Die Einladung erfolgt in Schriftform posta­lisch oder elektro­nisch per E‑Mail. Sie muss den Mitgliedern mindestens 14 Tage vor der Versammlung zugegangen sein und Zeit und Ort der Versammlung sowie die vorge­sehene Tages­ordnung benennen. Die Einladung erfolgt an die dem Verein zuletzt bekannt gegebene Anschrift des Mitgliedes. Zusätzlich wird auf der Homepage des Vereins das Einla­dungs­schreiben veröffentlicht.

4. Jede Mitglie­der­ver­sammlung, gleich­gültig, ob es sich um eine ordent­liche oder außer­or­dent­liche Mitglie­der­ver­sammlung handelt, ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschie­nenen Mitglieder beschlussfähig.

5. Die ordent­liche Mitglie­der­ver­sammlung wird vom Vorstands­vor­sit­zenden oder dem Vorsit­zenden des Verwal­tungsrats geleitet, sofern nicht der Verwal­tungsrat einen anderen Leiter bestimmt. Auf Antrag der Mehrheit der Mitglie­der­ver­sammlung kann aus deren Mitte ein anderer Versamm­lungs­leiter gewählt werden.

6. Jedes Mitglied ab dem vollendeten 16. Lebensjahr hat eine Stimme. Stimm­über­tra­gungen sind unzulässig. Abstim­mungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Über Anträge auf geheime Abstimmung entscheidet die Mitglie­der­ver­sammlung. Mitglieder sind teilnah­me­be­rechtigt, wenn sie keine Beitrags­rück­stände haben.

7. Anträge zur Mitglie­der­ver­sammlung können vom Gesamt­vor­stand, von den Mitgliedern sowie vom Verwal­tungsrat einge­bracht werden. Sie sind schriftlich an den geschäfts­füh­renden Vorstand zu richten. Dabei gelten folgende Fristen:

7.1. Anträge auf Änderung und/oder Ergänzung der Tages­ordnung sowie alle anderen Sachan­träge müssen spätestens sieben Tage vor der Veran­staltung beim geschäfts­füh­renden Vorstand einge­gangen sein.

7.2. Über die Zulassung von Dring­lich­keits­an­trägen zur Beratung und Beschluss­fassung entscheidet die Mitglie­der­ver­sammlung. Satzungs­än­de­rungen können als Dring­lich­keits­antrag nicht einge­bracht werden.

8. Die Mitglie­der­ver­sammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgege­benen gültigen Stimmen, sofern die Satzung keine andere Mehrheit vorschreibt. Stimm­gleichheit gilt als Ablehnung. Stimm­ent­hal­tungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Das Stimm­recht kann nur persönlich ausgeübt werden. Stell­ver­tretung ist nicht gestattet. Briefwahl ist nicht möglich.

9. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgege­benen gültigen Stimmen erfor­derlich. Eine Änderung des Vereins­zwecks kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden.

10. Bei Wahlen ist derjenige gewählt, der mehr als die Hälfte der abgege­benen gültigen Stimmen erhalten hat. Wenn von mehreren Kandi­daten niemand mehr als die Hälfte der abgege­benen gültigen Stimmen erhält, so findet zwischen den beiden Kandi­daten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Es ist gewählt, wer die meisten Stimmen erhalten hat. Bei Stimmen­gleichheit entscheidet das von dem Versamm­lungs­leiter zu ziehende Los.

11. Der geschäfts­füh­rende Vorstand benennt ein Mitglied aus dem Gesamt­vor­stand als Proto­koll­führer. Dieser fertigt über die Beschlüsse der Mitglie­der­ver­sammlung ein Protokoll, das von ihm und dem Versamm­lungs­leiter zu unter­schreiben ist. Bei Satzungs­än­derung ist der genaue Wortlaut zu protokollieren.

12. Die Mitglie­der­ver­sammlung ist nicht öffentlich. Der Versamm­lungs­leiter kann Gäste zulassen.

§ 10 Zustän­digkeit der ordent­lichen Mitgliederversammlung
1. Die Mitglie­der­ver­sammlung ist das höchste Organ des Vereins

2. Die Mitglie­der­ver­sammlung ist zuständig für folgende Angelegenheiten:

2.1. Entge­gen­nahme des Rechen­schafts­be­richts des geschäfts­füh­renden Vorstandes und der Jahres­be­richte der Vereinsorgane.

2.2. Entlastung des Vorstands und des Verwaltungsrats

2.3. Festsetzung der Beitrags­ordnung (gem. § 5 Abs. 2)

2.4. Wahl und Abwahl des Vorstands und des Verwal­tungsrats 2.5. Beschluss­fassung über Satzungsänderungen

2.6. Wahl von bis zu zwei Kassenprüfern

2.7. Wahl und Abwahl des Verwaltungsrats

2.8. Wahl und Abwahl des Ehrenrats

2.9. Ernennung von Ehrenmitgliedern

§ 11 Die außer­or­dent­liche Mitgliederversammlung
1. Der geschäfts­füh­rende Vorstand oder der Verwal­tungsrat können jederzeit eine außer­or­dent­liche Mitglie­der­ver­sammlung einbe­rufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert.

2. Die außer­or­dent­liche Mitglie­der­ver­sammlung muss vom geschäfts­füh­renden Vorstand einbe­rufen werden, wenn es der Verwal­tungsrat verlangt oder es mindestens ein Drittel der Vereins­mit­glieder schriftlich unter Angabe von Zweck und Gründen beantragt.

3. Für die außer­or­dent­liche Mitglie­der­ver­sammlung gelten die Vorschriften entspre­chend der ordent­lichen Mitglie­der­ver­sammlung, jedoch mit der Maßgabe, dass Tages­ord­nungs­punkte einer außer­or­dent­lichen Mitglie­der­ver­sammlung nur solche sein können, die zu ihrer Einbe­rufung geführt haben.

§ 12 Der geschäfts­füh­rende Vorstand
1. Der geschäfts­füh­rende Vorstand besteht aus drei bis sieben Mitgliedern.

2. Eine Blockwahl ist zulässig.

3. Der geschäfts­füh­rende Vorstand gibt sich eine Geschäfts­ordnung, in der insbe­sondere die Aufga­ben­teilung zwischen den Vorstands­mit­gliedern geregelt wird.

4. Der geschäfts­füh­rende Vorstand ist für alle Angele­gen­heiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung anderen Organen übertragen sind. Er hat insbe­sondere folgende Aufgaben:

4.1. Vorbe­reitung und Einbe­rufung der Mitglie­der­ver­sammlung in Absprache mit dem Verwal­tungsrat sowie Aufstellung der Tagesordnung.

4.2. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

4.3. Ordnungs­gemäße Buchführung, Erstellung der Jahres­be­richte, Aufstellung eines Haushaltsplans

4.4. Beschluss­fassung über die Aufnahme von Mitgliedern

4.5. Die Vertretung sowie die Wahrnehmung der Rechte des Vereins in Gesell­schaf­ter­ver­samm­lungen von Kapital- und/oder Perso­nen­ge­sell­schaften, an denen der Verein als Gesell­schafter beteiligt ist, insbe­sondere bei der Bestellung und Abberufung sowie beim Abschluss der Dienst­ver­träge der Organe und dem etwaigen Erlass einer Geschäfts­ordnung für die Geschäfts­leitung von vorge­nannten Gesellschaften

4.6. Der geschäfts­füh­rende Vorstand wählt auf der ersten Vorstand­sitzung nach der ordent­lichen Mitglie­der­ver­sammlung aus seiner Mitte einen Vorsitzenden.

5. Die Mitglieder des geschäfts­füh­renden Vorstands sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jedes geschäfts­füh­rende Vorstands­mit­glied ist bis zum Gegenwert EUR 2.000,00 allein vertre­tungs­be­rechtigt. Rechts­ge­schäft­liche Erklä­rungen, die den Verein im Einzelfall mit mehr als EUR 5.000,00 belasten, bedürfen der Zustimmung des Verwal­tungsrats. Gleiches gilt für den Abschluss von Dienst- und/oder Kreditverträgen.

6. Der geschäfts­füh­rende Vorstand kann für gewisse Geschäfte aufga­ben­be­sondere Vertreter (Abtei­lungs­leiter) bestellen und abberufen. Sie bilden zusammen mit dem geschäfts­füh­renden Vorstand den Gesamt­vor­stand (siehe auch § 13). Die Vertre­tungs­be­fugnis der beson­deren Vertreter wird mit Wirkung gegen Dritte insofern beschränkt, dass alle den Verein verpflich­tenden Erklä­rungen der Schriftform und der Unter­schrift des Vorstands gem. § 26 BGB bedürfen.

7. Das Vorstands­handeln hat sich am Interesse des Vereins, dem Vereins­zweck und den gesetz­lichen Vorschriften auszu­richten. Der Vorstand hat insbe­sondere entspre­chend den gesetz­lichen Bestim­mungen die Pflichten des Vereins sorgfältig zu erfüllen, wie die Buchhaltungs‑, Bilan­zie­rungs- und Steuer­vor­schriften. Er erfüllt weiter die Arbeit­ge­ber­pflichten im Sinn der lohnsteuer- und sozial­ver­si­che­rungs­recht­lichen Bestimmungen.
Quartals­mäßig sind dem Verwal­tungsrat die betriebs­wirt­schaft­lichen Daten zur Bericht­erstattung unter Gegen­über­stellung zum Haushaltsplan vorzulegen.

8. Ein Mitglied des geschäfts­füh­renden Vorstands kann im Einzelfall in Perso­nal­union auch als Abtei­lungs­leiter fungieren.

9. Einbe­rufung und Beschlussfassung

9.1. Jedes geschäfts­füh­rende Vorstands­mit­glied kann Vorstands­sit­zungen einbe­rufen. Geleitet wird die Sitzung vom ältesten Mitglied oder dem ersten Vorsit­zenden bzw. seinem Stellvertreter.

9.2. Zur Vorstands­sitzung ist schriftlich oder mündlich mit einer Frist von drei Tagen zu laden. Bei Eilbe­dürf­tigkeit bedarf es keiner Frist.

9.3. Auf Verlangen des Verwal­tungsrats muss eine Sitzung des geschäfts­füh­renden Vorstands einbe­rufen werden.

9.4. Der geschäfts­füh­rende Vorstand ist beschluss­fähig, wenn zur Vorstands­sitzung ordnungs­gemäß einge­laden wurde und mindestens zwei der amtie­renden Mitglieder anwesend sind.

9.5. Der geschäfts­füh­rende Vorstand kann auch mit Mehrheit im schrift­lichen Umlauf­ver­fahren einschließlich E‑Mail Korre­spondenz entscheiden.

9.6. Kann im geschäfts­füh­renden Vorstand keine Mehrheit der Stimmen erreicht werden, muss auf Antrag eines Mitgliedes die Abstimmung dem Verwal­tungsrat zur Entscheidung vorgelegt werden.

9.7 Über Sitzungen des geschäfts­füh­renden Vorstands wird ein Protokoll erstellt, das von einem Mitglied des geschäfts­füh­renden Vorstands gezeichnet wird.

10. Buchführung und Kassenprüfung

10.1. Über alle Finanz­be­we­gungen ist vom geschäfts­füh­renden Vorstand Buch zu führen.

10.2. Der geschäfts­füh­rende Vorstand kann Dritte, z. B. Steuer­be­rater, mit den Jahres­ab­schluss­ar­beiten sowie allen Erklä­rungen dem Finanzamt gegenüber betrauen.

10.3. Vor der ordent­lichen Mitglie­der­ver­sammlung haben die Kassen­prüfer die Buchführung zu prüfen und danach der Mitglie­der­ver­sammlung zu berichten.

10.4. Die Mitglie­der­ver­sammlung und/oder Verwal­tungsrat können eine vorzeitige Kassen­prüfung durch die Prüfer beschließen.

10.5. Die Amtszeit eines Kassen­prüfers beträgt zwei Jahre. Bei vorzei­tigem Ausscheiden erfolgt eine Nachwahl durch die Mitglie­der­ver­sammlung für den Rest der Amtspe­riode. Ist dies nicht möglich, bestimmt der Verwal­tungsrat kommis­sa­risch einen Nachfolger. Die Mitglie­der­ver­sammlung ist darüber zu informieren.

11. Amtszeit und Wahl

11.1. Der geschäfts­füh­rende Vorstand wird von der Mitglie­der­ver­sammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig.

11.2. Neben der Einzelwahl ist auch eine Blockwahl zulässig.

11.3. Vorstands­mit­glieder müssen Mitglieder des Vereins sein.

11.4. Scheidet ein Mitglied vorzeitig während seiner Amtszeit aus dem Vorstand aus, kann der Restvor­stand für die restliche Amtszeit des Ausge­schie­denen einen kommis­sa­ri­schen Nachfolger berufen.

§ 13 Der erwei­terte Vorstand
1. Der geschäfts­füh­rende Vorstand beruft bzw. entlässt die Mitglieder des erwei­terten Vorstands.

2. Aufgaben und Zustän­dig­keiten der Mitglieder des erwei­terten Vorstands werden in einem Organi­gramm dargestellt/beschrieben.

3. Die Mitglieder des erwei­terten Vorstands können vom geschäfts­füh­renden Vorstand je nach Bedarf zu den Vorstands­sit­zungen hinzu­ge­zogen werden.

§ 14 Der Verwaltungsrat
1. Der Verwal­tungsrat besteht aus mindestens drei und maximal fünf Mitgliedern des Vereins. Sie werden von der Mitglie­der­ver­sammlung auf Vorschlag des geschäfts­füh­renden Vorstands für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Blockwahl und Wiederwahl sind möglich.

2. Dem Verwal­tungsrat obliegt die Überwa­chung der Vereins­ver­waltung. Im Rahmen dieser Tätigkeit kann er von sich aus zweck­dien­liche Maßnahmen ergreifen bzw. durch externe Sachver­ständige durch­führen lassen. Zu den Aufgaben gehören insbesondere:

2.1. Geneh­migung des Finanz­planes des geschäfts­füh­renden Vorstands für das nächste Geschäftsjahr

2.2. Entge­gen­nahme des Geschäfts­be­richts des abgelau­fenen Geschäftsjahrs

2.3. Geneh­migung von Rechts­ge­schäften, die im Einzelfall EUR 5.000,00 übersteigen

2.4. Der Verwal­tungsrat wählt auf der ersten Verwal­tungs­rats­sitzung nach der ordent­lichen Mitglie­der­ver­sammlung aus seiner Mitte einen Vorsitzenden.

3. Der Verwal­tungsrat kann vom geschäfts­füh­renden Vorstand jederzeit Bericht über die wirtschaft­liche Situation des Vereins verlangen und die entspre­chenden Bücher und sonstigen Unter­lagen einsehen und prüfen.

4. Auf Antrag des Verwal­tungsrats hat der geschäfts­füh­rende Vorstand innerhalb einer Frist von 21 Tagen eine außer­or­dent­liche Mitglie­der­ver­sammlung einzu­be­rufen. Verweigert sich der geschäfts­füh­rende Vorstand, ist der Verwal­tungsrat bevoll­mächtigt, eine solche Versammlung einzuberufen.

5. Der Verwal­tungsrat hat ein Mitspra­che­recht bei der Gestaltung der Tages­ordnung einer Mitglie­der­ver­sammlung. Ausgaben, die über den Rahmen des geneh­migten Haushalts­planes hinaus­gehen, bedürfen der vorhe­rigen Zustimmung (Einwil­ligung) des Verwal­tungsrats. Für den Fall, dass der geneh­migte Haushaltsplan absehbar nicht einge­halten werden kann, hat der Verwal­tungsrat unmit­telbar das Recht und die Pflicht einzuschreiten.

6. Durch Mehrheits­be­schluss des Verwal­tungsrats kann dieser, sowohl im Einzelfall als auch generell, den Abschluss von Rechts­ge­schäften durch den Vorstand auch außerhalb des vorste­henden Rahmens von seiner Zustimmung abhängig machen. Die Zustimmung des Verwal­tungsrats ist vorher schriftlich einzuholen.

§ 15 Haftung
Der Verein haftet nicht für Schäden und Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen, Einrich­tungen oder Geräten des Vereins oder bei Vereins­ver­an­stal­tungen bzw. bei einer sonst für den Verein erfolgten Tätigkeit erleiden, soweit solche Schäden oder Verlust nicht durch bestehende Versi­che­rungen gedeckt sind. Die Haftung des Vorstands, ehren­amtlich Tätigen und Organ- oder Amtsträger ist auf Vorsatz und grobe Fahrläs­sigkeit begrenzt.
§ 16 Der Ehrenrat
1. Zusam­men­setzung

1.1. Der Ehrenrat besteht aus dem Vorsit­zenden des Ehrenrats und mindestens zwei aktiven oder passiven und über 30 Jahre alten Mitgliedern.

1.2 Die Mitglieder werden durch die Mitglie­der­ver­sammlung gewählt, mit Ausnahme des Vorsit­zenden des Ehrenrats. Dieser wird vom Vorstand und Ehrenrat gemein­schaftlich jeweils nach erfolgter Neuwahl des Vorstands auf vier Jahre ernannt.

1.3. Die Ehren­rats­mit­glieder dürfen keinem anderen Vereins­organ angehören. Ihre Tätigkeit ist ehren­amtlich, unabhängig und frei von Weisungen anderer Vereins­organe. Die Sitzungen des Ehrenrats sind vertraulich.

2. Funktion und Zuständigkeit

2.1. Der Ehrenrat soll die übrigen Vereins­organe beraten und im Falle von Strei­tig­keiten zwischen Vereins­mit­gliedern und Vereins­or­ganen, oder Vereins­or­ganen unter­ein­ander, vermitteln und nötigen­falls als Schieds­ge­richt entscheiden.

2.2. Der Ehrenrat entscheidet Strei­tig­keiten über die Auslegung von Vorschriften dieser Satzung.

3. Einbe­rufung und Beschlussfassung

3.1. Der Ehrenrat tritt zusammen, sobald er von Vereins­mit­gliedern oder Vereins­or­ganen mit einer Angele­genheit betraut wird. Zwischen Antrags­stellung und Sitzung sollten nicht mehr als 14 Tage liegen. Die Vorschriften des BGB und der ZPO (Zivil­pro­zess­ordnung) gelten für die Verfahren des Ehrenrats sinngemäß.

3.2. Der Ehrenrat entscheidet mit Stimmen­mehrheit. Die Beschlüsse sind endgültig.

3.3. Alle Entschei­dungen des Ehrenrats sind den Betrof­fenen und dem Vorstand schriftlich unter Angabe der Gründe mitzu­teilen. Die Entschei­dungen sind vom Vorstand zu vollziehen.

3.4. Jedes Mitglied und die Vereins­organe sind verpflichtet, vom Ehrenrat gefor­derte Auskünfte unver­züglich zu erteilen oder Unter­lagen zu unter­breiten. Den Ladungen des Ehrenrats haben Mitglieder und Vereins­organe Folge zu leisten. Geschieht dies nicht, so kann der Ehrenrat in Abwesenheit entscheiden.

§ 17 Schlussbestimmung
1. Satzungs­än­de­rungen
Änderungen dieser Satzung bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgege­benen gültigen Stimmen in der Mitgliederversammlung.

2. Auflösung des Vereins

2.1. Der Beschluss zur Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einbe­ru­fenen außer­or­dent­lichen Mitglie­der­ver­sammlung gefasst werden.

2.2. Der Beschluss erfordert eine Mehrheit von neun Zehnteln der abgege­benen gültigen Stimmen. Die Entscheidung der Mitglieder muss als geheime Abstimmung erfolgen.

2.3. Die Liqui­dation des Vereins erfolgt durch den Vorstand.

2.4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuer­be­güns­tigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine Körper­schaft des öffent­lichen Rechts oder eine andere steuer­be­güns­tigte Körper­schaft zwecks Verwendung für die Förderung der Jugend­arbeit im Sport. Beschlüsse über die Verwendung sind im Einver­nehmen mit dem zustän­digen Finanzamt zu fassen.

2.5. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 18 Inkrafttreten
1. Diese Satzung wurde durch die Mitglie­der­ver­sammlung am 07.04.2017 beschlossen.

2. Sie tritt im Innen­ver­hältnis mit ihrer Verab­schiedung durch die Mitglie­der­ver­sammlung, im Außen­ver­hältnis mit Eintragung in das Vereins­re­gister in Kraft.

3. Alle bishe­rigen Satzungen und Ordnungen verlieren damit ihre Gültigkeit.

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