Pan­ther U13 gewinnt nach stot­tern­dem Start bei den Game­cocks

19. September 2018
Peter Roettsches

Die Woche vor dem Spiel im süd­li­chen Bon­ner Sport­park Pen­nen­feld hat­ten Head­coach Steve Olschow­ski und seine Trai­ner-Crew alle Hände damit zu tun, den furio­sen Sieg gegen die Colo­gne Cro­co­di­les aus den Köp­fen der Spie­ler zu bekom­men. Und auch zum Start des Spiels gegen die Bonn Game­cocks sah es im ers­ten Vier­tel danach aus, dass die jun­gen Raub­kat­zen men­tal noch bei der Sie­ges­party vom vori­gen Sams­tag waren. Zwar gin­gen die Düs­sel­dorf Pan­ther schnell mit 14 Punk­ten in Füh­rung. Doch durch indi­vi­du­elle Feh­ler, die auf Unkon­zen­triert­heit zurück­zu­füh­ren waren, hielt die Defense der Pan­ther die Haus­her­ren unge­wollt län­ger auf dem Platz. So stand es nach dem ers­ten Vier­tel nur noch 12:14 für die Pan­ther.

Nach einem Weck­ruf der Coa­ches lief es für die Pan­ther ein­deu­tig bes­ser. (Foto: Frank Hen­nig)

Erst eine kräf­tige Stand­pauke des Head­coa­ches weckte die Defen­sive auf und auch die Offen­sive der Düs­sel­dor­fer kam auf Tou­ren. Zuvor hat­ten Pha­rell Rüsen­berg per Lauf und Luca Schmitt, nach tol­len Pass von Phil­ipp Bil­geri, die Pan­ther in Front gebracht. Ab dem zwei­ten Vier­tel akti­vier­ten die Pan­ther dann den Turbo und hol­ten einen Touch­down nach dem ande­ren. Ergän­zend ließ auch die Defense dem Quar­ter­back der Bon­ner keine Zeit mehr zum Atmen. Immer wie­der stopp­ten die Pan­ther die Game­cocks und hol­ten die eigene Offen­sive aufs Feld zurück. So stand es durch Touch­downs von Phil­ipp Bil­geri, Pha­rell Rüsen­berg, der einen Pass von sei­nem Bru­der Brook­lyn in der End­zone fing, und Lukas Bax­mann, der erneut schnel­ler als seine Geg­ner war und den Ball in der End­zone ablegte, zur Pause 12:36. Doch die Düs­sel­dorf Pan­ther hat­ten noch nicht genug und woll­ten etwas für das Punk­te­ver­hält­nis tun. So sorg­ten Lukas Bax­mann und Brook­lyn Rüsen­berg mit ihren zwei­ten Touch­downs des Tages im drit­ten Quar­ter für den 12:50 End­stand.

„Ich habe die ganze Woche davor gewarnt, Bonn zu unter­schät­zen und trotz­dem lie­ßen wir sie durch dumme Feh­ler ins Spiel zurück­kom­men. Doch mein Team hat dann doch noch die Kurve bekom­men und das umge­setzt, was wir die ver­gan­ge­nen Tage durch­ge­spro­chen und trai­niert haben. Ein gro­ßes Lob an meine Jungs, die nach dem ers­ten Quar­ter wie­der in die Spur zurück­ge­fun­den haben und sich mit die­sem tol­len Sieg selbst belohnt haben. Jetzt wer­den wir die nächste Woche zur Rege­ne­ra­tion und zur Vor­be­rei­tung auf das rhei­ni­sche Derby nut­zen, um im Rück­spiel in Köln bei den Cro­co­di­les wie­der beim Maxi­mum unse­res Leis­tungs­po­ten­ti­als zu sein. Bonn hat uns alles abver­langt und uns unsere Schwä­chen auf­ge­zeigt“, gab Steve Olschow­ski in sei­ner Spiel­ana­lyse mit Blick aufs nächste Auf­ein­an­der­tref­fen mit dem stän­di­gen Riva­len aus der Dom­stadt zu Pro­to­koll.

Wei­ter sagte er: „Wenn wir die Leis­tung des Hin­spiels und der letz­ten drei Quar­ter in Bonn abru­fen kön­nen, wird es für die Cro­co­di­les schwer uns zu besie­gen. Trotz­dem müs­sen wir nach dem Kick-off um 12.00 Uhr auf alle Even­tua­li­tä­ten vor­be­rei­tet sein und unser Spiel zu 100 Pro­zent auf den Platz brin­gen, um Köln zu schla­gen.“

„Bonn war unser bis­her schwers­ten Spiel, auch wenn der End­stand etwas Ande­res sagt!”, ergänzte Offen­sive Coor­di­na­tor Albrecht Bialas und lobte noch­mals die Fair­ness und das ins­ge­samt starke Auf­tre­ten der Haus­her­ren.

1. Quar­ter
00:08 (Lauf) Phar­rell Rüsen­berg, Two-Point-Con­ver­sion durch Lauf von Louis Witz
00:14 Pass von Phil­ipp Bil­geri auf Luca Schmitt
2. Quar­ter
12:20 Lauf durch Phil­ipp Bil­geri
12:28 Lauf durch Lukas Bax­mann, Two-Pont-Con­ver­sion Tho­mas Fer­ber per Lauf
12: 36 Pass von Brook­lyn Rüsen­berg auf Pha­rell Rüsen­berg, Two-Point-Con­ver­sion durch Brook­lyn Rüsen­berg
3. Quar­ter
12:42 Brook­lyn Rüsen­berg per Lauf
12:50 Lauf durch Lukas Bax­mann, Two-Point-Con­ver­sion nach Pass von Phil­ipp Bil­geri auf Brook­lyn Rüsen­berg
4. Quar­ter
blieb für beide Mann­schaf­ten ohne Punkte

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