Pan­ther gewin­nen dank einer guten ers­ten Halb­zeit in Pader­born

21. Mai 2018
Marco Block

Auch nach dem vier­ten Sai­son­spiel der Pan­ther son­nen sich die Düs­sel­dor­fer an der Tabel­len­spitze. In Pader­born bei den Dol­phins setzte sich das Team von Head­coach Pepijn Men­donca vor 750 Zuschauen mit 28:14 (14:0, 14:0, 0:7, 0:7) durch. Schon die Zwi­schen­stände las­sen erah­nen, dass die Ver­ant­wort­li­chen auf Grund der zwei­ten Hälfte nicht beson­ders zufrie­den waren. Ein Spiel mit zwei Halb­zei­ten, das sah Men­donca genauso. „In der ers­ten Halb­zeit haben wir gut gespielt. In der zwei­ten Halb­zeit war es mit zwei Ver­letz­ten Spie­lern schwie­ri­ger, aber wir hat­ten sicher­lich auch men­tale Pro­bleme.“ Spie­ler des Spiels war Pan­ther Wide Recei­ver Tim Haver-Dro­eze, der mit drei Touch­downs über­ragte. „Das war rich­tig gut“, freute sich Men­donca über sei­nen Schütz­ling.

Kein Durch­kom­men für die Pan­ther in der zwei­ten Halb­zeit.

Bei den Dol­phins, die vor zwei Wochen in Düs­sel­dorf noch ver­let­zungs­be­dingt ohne Spiel­ma­cher und nur mit 31 Spie­lern ange­tre­ten waren, hatte sich das Laza­rett ein wenig geleert und auch auf der Quar­ter­back-Posi­tion hatte sich was getan. Ethan Hal­ler, ehe­ma­li­ger Ball­ver­tei­ler der Gast­ge­ber aus den vori­gen Jah­ren, hatte sich noch mal das Dol­phins-Tri­kot über­ge­streift, führte seine Far­ben auf Feld – und das merk­ten die Pan­ther sofort. Mit eini­gen guten Wür­fen setzte der US-Ame­ri­ka­ner direkt einige Duft­mar­ken, doch die Punkte fie­len zum Glück erst­mal für die Pan­ther. Run­ning­back Michael Mad­kins über 78 Yards und Tim Haver-Dro­eze, der bei einem vier­ten Ver­such einen Pass von Quar­ter­back Rohat Dagde­len auf­nahm und dann an der Sei­ten­li­nie ent­lang zum zwei­ten Touch­down lief, sorg­ten für die ers­ten Punkte der Gäste. Mit Kön­nen wehr­ten die Pan­ther kurz vor dem ers­ten Sei­ten­wech­sel einen Touch­down ab, als Michael Sohn einen Pass von Hal­ler in der End­zone abfing. Haver-Dro­eze war es vor­be­hal­ten zwei Pässe von Kyle Gra­ves in die End­zone zum 28:0 Pau­sen­stand zu tra­gen. Hohe Füh­rung zur Pause… und die Raub­kat­zen woll­ten es nur noch run­ter­spie­len. Dass dies aber nach hin­ten los­ge­hen kann, bewies ein immer bes­ser auf­ge­leg­ter Ethan Hal­ler, der immer wie­der seine Recei­ver fand, kaum mal einen Pass nicht an sei­nen Mann erfolg­reich abschloss und die Dol­phins so noch ein­mal auf zwei Touch­downs ran brachte. Defense-Coor­di­na­tor Luigi Figlia fand nach­her deut­li­che Worte an seine Spie­ler. „Ich sehe nicht immer alles nega­tiv, aber es ist eben so, dass wir wie­der Geschenke ver­teilt haben, und ich ver­teile keine Geschenke“, ärgerte er sich.

Sicht­lich bes­ser gelaunt war Wide Recei­ver Tim Haver-Dro­eze, der mit sei­nen drei Touch­downs einen erheb­li­chen Anteil am Erfolg der Düs­sel­dor­fer in Ost­west­fa­len hatte. „Unser Spiel war heute so geplant, dass viel über meine Seite lau­fen sollte und das hat halt geklappt“, und beschei­den fügte er hinzu, „dass viel über meine Seite lief hatte ja auch nicht per­sön­lich was mit mir zu tun“. Nicht gut für die Pan­ther waren zwei Ver­let­zun­gen in der zwei­ten Halb­zeit: Offen­se­li­ner Flo­rian Hirn und Jörn Stol­zen­berg schie­den jeweils mit Ver­let­zun­gen aus.

Pader­born Dol­phins – Düs­sel­dorf Pan­ther 14:28 (0:14, 0:14, 7:0, 7:0)
750 Zuschauer

0:6 Michael Mad­kins 78-Yards-Lauf
0:7 Michael Schuh­ma­cher Extra­punkt
0:13 Tim Haver-Dro­eze 41-Yards-Pass von Rohat Dagde­len
0:14 Michael Schuh­ma­cher Extra­punkt
0:20 Tim Haver-Dro­eze 29-Yards-Pass von Kyle Gra­ves
0:21 Michael Schuh­ma­cher Extra­punkt
0:27 Tim Haver-Dro­eze 62-Yards-Pass von Kyle Gra­ves
0:28 Michael Schuh­ma­cher Extra­punkt

Pader­born hatte uns lei­der kein Ros­ter zur Ver­fü­gung gestellt.

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