Die Panther haben auch die Hürde der Paderborn Dolphins genommen und stehen nach dem 16:0 (6:0, 3:0, 0:0, 7:0) vor 600 Zuschauern gegen die Paderborn Dolphins in Benrath mit nunmehr 10:2 Punkten weiter in der Spitzengruppe der GFL2-Nord. Bei 33 Grad war die Partie für beide Mannschaften nicht gerade einfach und so entwickelte sich eine Defense-Schlacht, in der die Raubkatzen das bessere Ende für sich hatten. Überragend, wie schon letzte Woche in Essen, die Panther-Defense, die diesmal sogar keine Punkte der Gäste zuließ. „Das war das beste Spiel der Defense seit ich hier bin. Null Punkte für den Gegner, was gibt es schöneres?“ jubelte Panther Stephon Font-Toomer nach dem Spiel.

Octavias McKoy hatte es gegen die Dolphins schwer.
Foto: Cornelia Anderson

Was für die Panther-Defense galt, die einen Sahne-Tag erwischt hatte, galt leider auf der anderen Seite nicht für die Panther-Offense. Wie schon letzte Woche hatte der Angriff der Raubkatzen viele Probleme ins Spiel zu kommen. Nur der erste Drive in der ersten Halbzeit wusste zu überzeugen, den dann auch Running Back Tyrone Alexander in der Endzone der Paderborn Dolphins abschloss. Danach? Ein Strafenfestival ließen die Raubkatzen immer wieder auf ungünstige Feldpositionen zurückweichen. Yannik Kiehl, Offense-Liner der Düsseldorfer ahnte schon direkt nach der Patie, dass dies für die nächste Trainingseinheit zusätzliche Laufeinheiten bedeutet. „Das Thema sind die vielen Strafen, mit Dritter und 20 können wir eben nicht so gut arbeiten, wie mit Dritter und Zehn. Da haben wir uns die ganze Zeit selber mit ins Bein geschossen. Beim nächsten Training müssen wir wohl dann mit zusätzlichen Sprints und Laufeinheiten dafür büßen.“ Da die Ostwestfalen mit Ihrer Offense auch kein Rezept gegen die Panther-Defense in der Tasche hatten, entwickelte sich ein zähes Spiel in der Mitte des Feldes. Kurios wurde es dann aber kurz vor der Halbzeit. Mit wenigen Sekunden auf der Uhr versuchten die Dolphins einen vierten Versuch auszuspielen, um die Uhr runterlaufen zu lassen. Zu früh für die Gäste wurde der Lauf gestoppt, eine Auszeit der Panther bei einer Sekunde ermöglichte noch ein Fiedgoal der Gastgeber. Panther-Kicker Daniel Schuhmacher nutzte die Sekunde, um den Football zwischen die Stangen zu schießen. Die drei Punkte bedeuten ein 9:0 zu Pause.

Zach Maynard kam nicht wie gewohnt zum Zug
Foto Cornelia Anderson

Nach der Halbzeit das gleiche Bild. Paderborn ohne Möglichkeit das Feld zu überbrücken und die Panther um Spielmacher Zach Maynard und Running-Back Octavias McKoy mit guten Ansätzen. Aber sobald die in schwarz gekleideten Gastgeber in die Nähe der Endzone der Dolphins kamen, war der Drive zu Ende. Erst sechs Minuten vor dem Ende des Spiels nutzte Octavias McKoy Lücken in der Dolphins-Defense zum Endstand von 16:0. Cheftrainer Deejay Anderson war nach dem Spiel durchaus auf Grund der Leistung seiner Offense angefressen. „Unser Angriff hat heute einen sehr schlechten Tag erwischt. Wir waren zu langsam und die geworfenen Bälle waren zu hoch. Die Strafen haben auch keinen Spielfluss zugelassen, aber ich habe jetzt nichts gesehen, wo wir sagen würden, dass das gravierende Fehler waren. Wir sind jetzt bei 5:1, wer hätte das vor der Saison gedacht?“ Ein Sieg ist eben ein Sieg und die Panther stehen mit nunmehr 10:2 Punkten in der Tabelle ganz weit oben.

Für die Panther geht es jetzt nächste Woche Samstag nach Bonn zu den Gamecocks, die gestern die Assindia Cardinals mit 28:14 besiegt haben.

Düsseldorf Panther – Paderborn Dolphins 16:0 (6:0, 3:0, 0:0, 7:0)
600 Zuschauer

6:0 Tyrone Alexander 22-Yards-Lauf
9:0 Daniel Schuhmacher 42-Yards-Fieldgoal
15:0 Ocatvias McKoy 19-Yards-Lauf
16:0 Daniel Schuhmacher Extrapunkt