Höchste Heim­nie­der­lage der Pan­ther-Geschichte

1. September 2019
Marco Block

Als Pan­ther-Fan tut es ein­fach nur noch weh, den tap­fe­ren und kämp­fen­den Jungs der Düs­sel­dorf Pan­ther auf dem Rasen zuzu­schauen. Auch ges­tern Abend tat das Team von Head­coach Tim John­son alles, was man als Zuschauer erwar­ten kann. Kampf, Lei­den­schaft und eben alles geben. Gegen die New Yor­ker Lions aus Braun­schweig, die sicher zusam­men mit den Schwä­bisch Hall Uni­corns, die bei­den bes­ten Teams in Deutsch­land und viel­leicht sogar in Europa stel­len, reichte das alles nicht ansatz­weise. Am Ende unter­la­gen die Pan­ther mit 13:77 (7:21, 6:21, 0:21, 0:14) den Gäs­ten aus Braun­schweig, die auf dem Weg zum Ger­man Bowl ein leich­tes Trai­nings­spiel vor 800 Zuschau­ern in Ben­rath hat­ten. Das 13:77 bedeute zudem die höchste Heim­nie­der­lage in der lan­gen Geschichte der Düs­sel­dorf Pan­ther.

Foto Peter Koch

Daher klatsch­ten sich die Trai­ner und die Spie­ler der Pan­ther hin­ter­her, nach dem bit­te­ren Spiel gegen die Lions im Huddle, gegen­sei­tig Bei­fall für die gute kämp­fe­ri­sche Leis­tung und den Wil­len nie auf­zu­ge­ben, mit im Hin­ter­kopf, dass die Höhe der Nie­der­lage keine Aus­wir­kun­gen in den Köp­fen der Pan­ther haben sollte. „Das war ein guter Test für uns. Gut für uns gegen so ein Team zu spie­len, um zu wis­sen wo wir ste­hen“, erklärte Tim John­son nach die­sem Huddle, um auf Nach­frage zu ergän­zen, „wo wir ste­hen ist klar. Wir berei­ten uns nun in die­ser Woche inten­siv auf das Lokal­derby gegen die Colo­gne Cro­co­di­les vor, und Braun­schweig hat uns gezeigt, dass wir noch eine Menge Arbeit haben.“ Was die Pan­ther bis Köln nächste Woche und dann spä­tes­tens zu den Spie­len um den Ver­bleib in der GFL, zu tun haben, ist unter ande­rem die Lauf­ver­tei­di­gung zu ver­bes­sern. Die Lions-Run­ning-Backs Chris McClen­don und Meril Zero nutz­ten die vie­len geblock­ten Löcher, um die Gäste aus Braun­schweig bei jeden Ball­be­sitz auf das Scoreboard zu brin­gen. Feli Manoka und Kim Sane nut­zen für die Pan­ther lange Pässe von Spiel­ma­cher Tre­vor Vasey zu den bei­den Ehren­touch­downs der Pan­ther.

Nächste Woche Sams­tag steigt das große Lokal­derby gegen die Colo­gne Cro­co­di­les im Sta­dion des VfL Ben­rath. Sicher noch mal vor den Rele­ga­ti­ons­spie­len ein beson­de­res Spiel für die Düs­sel­dorf Pan­ther, die sich dort einen Boost für die dann kom­men­den Auf­ga­ben holen wol­len. „Wir müs­sen einen Weg fin­den, die Köl­ner in ihrem Lauf zu stop­pen und unsere Spie­ler der Defense dort hin­zu­stel­len, um das best­mög­li­che Ergeb­nis zu erzie­len“, denkt Head­coach Tim John­son schon an nächs­ten Sams­tag, und das ist auch gut, lang dar­über nach­zu­den­ken, warum der Tag gegen die Lions so bit­ter war, bringt ja nichts.

Düs­sel­dorf Pan­ther – New Yor­ker Lions 13:77 (7:21, 6:21, 0:21, 0:14)
800 Zuschauer

0:6 Chris McClen­don (23-Yards-Lauf)
0:7 Tobias Goe­bel (Extra­punkt)
0:13 Chris McClen­don (22-Yards-Lauf)
0:14 Tobias Goe­bel (Extra­punkt)
6:14 Feli Manoka (38-Yards-Pass von Tre­vor Vasey)
7:14 Daniel Schuh­ma­cher (Extra­punkt)
7:20 Chris McClen­don (80-Yards-Pass von Bran­don Con­nette)
7:21 Tobias Goe­bel (Extra­punkt)
7:27 Niklas Römer (2‑Y­ards-Pass von Bran­don Con­nette)
7:28 Tobias Goe­bel (Extra­punkt)
7:34 Maxi­mi­lian Mer­warth (4‑Y­ards-Lauf)
7:35 Tobias Goe­bel (Extra­punkt)
13:35 Kim Sane (85-Yards-Pass von Tre­vor Vasey)
13:41 Bran­don (Con­nette 9‑Y­ards-Lauf)
13:42 Tobias Goe­bel (Extra­punkt)
13:48 Meril Zero (41-Yards-Lauf)
13:49 Tobias Goe­bel (Extra­punkt)
13:55 Chris­tian Boll­mann (32-Yards-Pass von Sonny Weis­haupt)
13:56 Tobias Goe­bel (Extra­punkt)
13:62 Mickey Kyei (32-Yards Pass von Sonny Weis­haupt)
13:63 Tobias Goe­bel (Extra­punkt)
13:69 Meril Zero (11-Yards-Lauf)
13:70 Tobias Goe­bel (Extra­punkt)
13:76 Meril Zero (50-Yards-Lauf)
13:77 Tobias Goe­bel (Extra­punkt)

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