Vermutlich wird man am Samstag Mittag nach dem Ende des Spiels auf Seiten der Bonn Gamecocks bedauert haben, dass während der vergangenen Woche die intensive Suche von Thomas Rabe, dem Teammanager der Panther Junior Rookies, nach einem alternativen Spielort erfolgreich war. Andernfalls wäre den „Kampfhähnen“ zumindest für diesen Tag diese überaus deutliche Niederlage erspart geblieben. Mit 79:0 (29:0, 14:0, 15:0, 21:0) behielten die Nachwuchs-Panther die Oberhand.

Foto: Manfred Kühne
Foto: Manfred Kühne

So aber fand die Partie im Sportpark in Düsseldorf-Niederheid statt, weil die „Bullis“ dort für diesen Tag die Anlage für ihr Saisonspiel gebucht hatten und deshalb dankenswerterweise den Panthern den Slot am Vormittag für deren Regionalliga-Spiel zur Verfügung stellen konnten.

Nach dem Kick-off dominierten von Beginn an die Young Rookies aus der Landeshauptstadt das Geschehen. Die Defense der Düsseldorf Panther ließ der Bonner Offense nur selten die Möglichkeit für einen Raumgewinn – und wenn das „Ei“ dann mal durch die Luft flog, so wurde es zumeist von den Gegenspielern Can Ari, Felix Hartung oder Tim Hönings abgefangen. Deren Interceptions konnten dann entweder direkt für weitere Punktgewinne genutzt werden oder sie verschafften der Offense um Quarterback Lukas Wevelsiep überwiegend eine sehr günstige Ausgangsposition, um mit Läufen oder Pässen die fehlenden Yards bis zur Bonner Endzone zu überbrücken. So konnten sich Jan Pirkhammer, (zwei Mal), Nick Kühne, Lior Volkov, Tim Schulz und Lukas Wevelsiep auf der Scorerliste eintragen lassen.

Eine ebenfalls gesteigerte Leistung war bei den Special-Teams zu bemerken. So konnte z. B. ein gekickter Ball durch Nick Kühne schnell erorbert und bis in die Endzone der Gamecocks getragen werden. Apropos Kicks: Die durch unseren Kicker und Punter Hendrik Geis ausgeführten Kicks waren aus Sicht seiner Coaches und Mitspieler immer optimal platziert. Auch war jeder Versuch eines Zusatzpunkts erfolgreich. Wenn dann aber, wie zwei Mal passiert, der Snap leicht missglückte, so war das für Hendrik Geis keine verpasste Gelegenheit, sondern jeweils die Basis für erfolgreich umgesetzte Two-Point-Conversions.

Scoring: Quarter 1 und 2
  6:0 – Jan Pirkhammer (PAT Hendrik Geis)
13:0 – Can Ari (PAT Hendrik Geis)
20:0 – Nick Kühne (TPC Hendrik Geis)
28:0 – Lior Volkov (PAT Hendrik Geis)
35:0 – Tim Schulz (PAT Hendrik Geis)
42:0 – Lukas Wevelsiep (PAT Hendrik Geis)

Scoring: Quarter 3 und 4
49:0 – Nick Kühne (TPC Hendrik Geis)
57:0 – Jan Pirkhammer (PAT Hendrik Geis)
64:0 – Felix-Hartung (PAT Hendrik Geis)
71:0 – Can Ari (PAT Hendrik Geis)
78:0 – Tim Schulz (PAT Hendrik Geis)