Panther-Headcoach John Leijten hatte sich wohl die erste Saison an der Seitenlinie der Düsseldorf Panther sicherlich anders vorgestellt. Es war im Vorfeld sicher klar, dass man mit den großen Teams der GFL-Nord nicht mithalten kann. Aber was derzeit nach den vier Niederlagen zum Saisonauftakt die Trainercrew um Leijten öfters die Köpfe auf Grund von Unverständnis schütteln lässt, sind scheinbar gute Spielzüge, die richtig gut aussehen, die dann von Strafen oder fallen gelassenen Bällen zu Nichte gemacht werden. Diese Fehler müssen unbedingt vermieden werden, wenn die Panther am Samstag um 16 Uhr bei den starken Hildesheim Invaders antreten, die mit Spielmacher Casey Therriault einen Ausnahmekönner auf ihren Seiten haben. „Wenn wir in der Lage sind, deren Offense zu verlangsamen, müssen wir selber punkten“, so Leijten.

Foto Manfred Kühne

Wie das funktionieren kann, zeigte die erste Hälfte des Hinspiels. Da erzwangen die Panther zwei Interceptions von Therriault und stoppten die Offense der Gäste mehrmals. Die Raubkatzen spielten gut mit und das Endergebnis von 17:49 war sicherlich zu hoch. Das Hauptproblem ist sicher die Offense der Hildesheimer um Therriault zu stoppen und sie zum Punten zu bringen. „Wir haben einen guten Spielplan zusammengestellt und dabei ist es egal, gegen wen wir spielen. Es geht einzig und allein um die Ausführung dieses Planes. Aber sicher ist Casey Therriault ein Quarterback, den wir eingrenzen müssen, es ist nicht möglich ihn aufzuhalten“, weiß Leijten. Dass dies trotzdem fast unmöglich sein wird, zeigt ein kurzer Blick auf die Tabelle der GFL-Nord. Die Hildesheim Invaders stehen nach vier Siegen aus vier Spielen in der Spitzengruppe der Liga, während die Panther mit vier Niederlagen ganz unten angekommen sind. Aber auch diese Spiele fangen bei einem 0:0 an und müssen erstmal gespielt werden. Leijten unterstreicht diese These. „Im Football ist alles möglich.“

Hildesheim Invaders – Düsseldorf Panther
Samstag, 1. Juni, Kick-off 16 Uhr.
Invaders Homefield