Headcoach Marc Ellgering mit insgesamt versöhnlichem Fazit trotz 58:7-Niederlage

Düsseldorf, 24. Mai 2015 – Weiter nichts zu holen in der Fremde: Die Düsseldorf Panther verlieren auch das dritte Auswärtsspiel der GFL-Saison 2015. Nach der 58:7-Niederlage beim amtierenden Meister und Eurobowl-Finalisten NewYorker Lions in Braunschweig zeigen sich die Verantwortlichen der schwarzen Raubkatzen insgesamt aber dennoch zufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft – und das nicht nur, weil mit den allerersten Auswärtspunkten des Jahres im ersten Viertel sogar die zwischenzeitliche Führung gelang.

Foto: Cornelia Anderson
Foto: Cornelia Anderson

Es hat nicht sollen sein: Dass die Düsseldorf Panther das Gastspiel bei den NewYorker Lions als absolute Außenseiter bestreiten würden, war allen Beteiligten klar. Düsseldorfs Headcoach Marc Ellgering hatte im Vorfeld den Vergleich mit dem Boxsport bemüht, seinem Team dabei die Rolle des Leichtgewichts zugesprochen, das es im Kampf gegen ein Schwergewicht aus offensichtlichen Gründen einfach schwer haben würde. Die deutliche 58:7-Niederlage kam somit alles andere als überraschend. Dennoch wissen die Panther viel Positives aus dem Duell mit dem amtierenden Meister mitzunehmen.

„Angesichts unserer momentan extrem geringen Kadertiefe war es das wahrscheinlich schwierigste Spiel der Saison“, fasst Headcoach Ellgering zusammen. „Bis auf die Ausfälle aller verbliebenen Running Backs und Linebacker ist das Spiel annähernd erwartungsgemäß verlaufen – und überstanden. Jede Mannschaft kann sich glücklich schätzen, Spieler zu haben, die in einer derartigen Situation zusammenstehen und sich nicht aufgeben. Das haben die Panther in Braunschweig einmal mehr vorbildlich gemacht.“

Im ersten Viertel stand sogar die zwischenzeitliche Führung für die Düsseldorfer zu Buche. Yannick Baumgärtner konnte einen Pass von Quarterback Manuel Engelmann über 77 Yards zum Touchdown und damit zum 7:3 verwerten. Noch vor dem Ablauf des ersten Spielabschnitts gingen die Gastgeber allerdings erneut in Front – und bauten den Vorsprung im weiteren Verlauf immer weiter aus. „Durch den verletzungsbedingten Ausfall unserer Linebacker mussten Defensive Backs deren Position einnehmen“, erklärt Cheftrainer Ellgering. „Die von vorneherein nicht einfache Aufgabe, das Laufspiel der Lions zu verteidigen, wurde dadurch zusätzlich erschwert. Hinzu kam ab der zweiten Halbzeit das gänzliche Fehlen von Running Backs, was unseren Angriff verständlicherweise erheblich gehemmt hat. Das Laufspiel fand ab da nur noch durch unseren Quarterback Manuel Engelmann statt.“

Das nächste Spiel der Düsseldorfer steht erst in zwei Wochen auf dem Programm, am 6. Juni treten die Panther bei den Berlin Rebels an. Bis dahin sollte sich die Personalsituation weiter entspannt haben. „Durch die Rückkehr einiger Verletzter und die Verstärkung mit einigen neuen Spielern hoffen wir, die Talsohle durchschritten zu haben“, so Ellgering. „Dies wird unsere Situation nicht gänzlich entzerren, aber es zeichnet sich zumindest eine positive Entwicklung ab.“

24. Mai 2015: NewYorker Lions vs. Düsseldorf Panther
Stadion: Eintracht-Stadion
Zuschauer: 3.671

Scoring:

1. Viertel:
3:0 Field Goal Lions – Tom van Duijn
3:7 Touchdown Panther – Yannick Baumgärtner (77-Yards-Pass von Manuel Engelmann), PAT good
10:7 Touchdown Lions – Jabar Johnson (1-Yard-Lauf), PAT good

2. Viertel:
17:7 Touchdown Lions – Anthony Dablé (12-Yards-Pass von Evan Land), PAT good
24:7 Touchdown Lions – David McCants (24-Yards-Lauf), PAT good

3. Viertel:
31:7 Touchdown Lions – Jabari Johnson (45-Yards-Lauf), PAT good
38:7 Touchdown Lions – Jabari Johnson (26-Yards-Lauf), PAT good
44:7 Touchdown Lions – Chris Smith (15-Yards-Lauf), PAT not good

4. Viertel:
51:7 Touchdown Lions – Tissi Robinson (10-Yards-Interception Return), PAT good
58:7 Touchdown Lions – Chris Smith (16-Yards-Lauf), PAT good