Düsseldorf Panther bleiben in der Saison 2015 ohne Auswärtssieg

27. Juli 2015
Carsten van Zanten

Nach 7:27-Niederlage gegen Berlin Adler bleibt gewon­nener direkter Vergleich als Trost

Düsseldorf, 27. Juli 2015 – In der Fremde gab es nichts zu holen: Die Düsseldorf Panther werden die GFL-Saison 2015 ohne Auswärts­punkte beenden. Auch im sechsten Versuch blieben die Raubkatzen außerhalb der Düssel­dorfer Stadt­grenzen sieglos. Am Samstag unter­lagen sie den Berlin Adlern mit 7:27 (0:7/0:13/7:0/0:7). Da die Düssel­dorfer das Hinspiel mit 30:0 gewonnen hatten, spricht aber der direkte Vergleich für die Panther, so dass sie die laufende Saison aller Wahrschein­lichkeit nach nicht auf dem letzten Tabel­len­platz der GFL Nord beenden werden. Für Headcoach Marc Ellgering und seine Mannen zwar nur ein schwacher Trost, aber immerhin ein Trost.

oneeyeview.de / Jan Baldszuhn

Ärger­liche Niederlage nach müdem Beginn: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und konnten den Rückstand dann nicht mehr aufholen“, fasste Panther-Headcoach Marc Ellgering das Spiel­ge­schehen gegen die Berlin Adler unmit­telbar nach dem Schluss­pfiff vor dem Mikrofon des Düssel­dorfer Fanradios wunschklang.com zusammen. „In der zweiten Hälfte waren wir viel besser im Spiel. Aber leider haben uns die Adler nicht den Gefallen getan, sich für die erste Halbzeit zu revan­chieren, sondern sind ihrer­seits im Spiel geblieben …“ In der Tat legten die Berliner den Grund­stein für ihren ersten Saisonsieg in den ersten beiden Vierteln. Drei ihrer ersten vier Drives beendeten die Gastgeber in der gegne­ri­schen Endzone und führten somit zur Halbzeit mit 20:0.

Begünstigt wurden sie dabei auch durch eine Vielzahl an Strafen, die das Schieds­rich­ter­ge­spann wegen zumeist unnötiger Vergehen gegen die Düssel­dorfer aussprach. Immerhin in dieser Hinsicht bewiesen die Berliner Gastfreund­schaft, denn in der zweiten Hälfte waren sie es, die sich durch diverse Undis­zi­pli­niert­heiten mehrfach selbst schädigten. Die Düssel­dorfer wiederum fanden nach der Pause deutlich besser ins Spiel und belohnten sich schon bald nach Wieder­beginn mit Punkten. „Es ist uns in der Folge dann auch gelungen, das Spiel aktiver zu gestalten und vermehrt unsere Matchups zu gewinnen, auch wenn wir dennoch zu viele Fehler aufgrund von Unerfah­renheit gemacht haben“, erklärt Ellgering. So blieb der Touchdown von Moritz Koß inklusive des Extra­punkts das einzig Zählbare für die Gäste.

Dennoch hellten sich die Mienen auf Düssel­dorfer Seite im weiteren Spiel­verlauf mehr und mehr auf, als immer klarer wurde, dass der direkte Vergleich mit den Adlern zugunsten der Panther ausfallen würde. Denn da beide Teams in ihren noch ausste­henden Spielen (Düsseldorf zuhause gegen Braun­schweig und Dresden; Berlin je einmal zuhause und auswärts gegen Dresden sowie in Hamburg und Braun­schweig) nach derzei­tigem Stand höchst­wahr­scheinlich keine weiteren Siege einfahren können, werden die Panther die diesjährige Saison als Vorletzter der GFL Nord vor den Adlern abschließen. „Es wäre schön, weil wir diesen Erfolg realis­tisch einschätzen können und wissen, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt unserer Entwicklung das realis­tischste Ziel war, und die Spieler, die wir jetzt dabei haben, dieses gemeinsam verfolgen“, ordnet Ellgering dieses Abschneiden ein.

Weiter geht es für die Düssel­dorfer erst in vier Wochen. „Wir werden jetzt erstmal eine Woche pausieren und dann mit dem Training weiter­machen“, blickt Ellgering voraus. „Die Trainings­schwer­punkte werden sich schritt­weise verschieben. Wir werden an den funda­men­talen Techniken arbeiten und uns mit Tatik beschäf­tigen, bevor wir dann wieder die Spiel­vor­be­reitung in den Mittel­punkt stellen. Vor allem wollen wir nicht vergessen, dass wir dabei Spaß haben sollten – auch wenn dies bei einem solchen Saison­verlauf verständ­li­cher­weise manchmal eine Heraus­for­derung ist.“

25. Juli 2015: Berlin Adler vs. Düsseldorf Panther
Stadion: Stade Napoleon
Zuschauer: 400

Scoring:
1.
Viertel:
7:0 Touchdown Adler – Sebastian Krech (2‑Yards-Pass von Lemar Johnson), PAT good
2. Viertel:
13:0 Touchdown Adler – Yuki Ikei (10-Yards-Pass von Lemar Johnson), PAT failed
20:0 Touchdown Adler – Lemar Johnson (10-Yards-Lauf), PAT good
3. Viertel:
20:7 Touchdown Panther – Moritz Koß (3‑Yards-Pass von Manuel Engelmann), PAT good
4. Viertel:
27:7 Touchdown Adler – Nicolai Schumann (61-Yards-Pass von Lemar Johnson), PAT good

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