Die letzte lange Fahrt endet mit einem 6:34 in Ber­lin

28. August 2016
Marco Block

Die Fort­schritte, die Chef­trai­ner Michael Wevel­siep im Trai­ning zu erken­nen glaubte, wer­den so lang­sam auch im Spiel sicht­bar. Beim siche­ren Play-off Teil­neh­mer, den Ber­lin Rebels, unter­lag das Team von Wevel­siep zwar mit 6:34 (0:13, 0:14, 3:7, 0:3), aber die Trai­ner der Pan­ther an der Sei­ten­li­nie waren trotz­dem zufrie­den. „Ja, wir machen tat­säch­lich Fort­schritte in der Defense“, freute sich der Ober-Pan­ther Michael Wevel­siep, „aber in der Offense feh­len natür­lich Clark und Gates“, ergänzte er. Gemeint waren Spiel­ma­cher Clark Evans und Run­ning­back Gere­miaha Gates, die die Pan­ther auf dem Rasen nur schwer erset­zen kön­nen.

Die Voll­sper­rung, in der Michael Wevel­siep auf sei­ner Rück­reise nach Düs­sel­dorf auf der A105 in der Nähe von Ber­lin stand, hätte er sich wohl auch auf dem Platz für die Rebels gewünscht. Doch schon im ers­ten Spiel­vier­tel herrschte Klar­heit, wo der Weg für diese Par­tie hin­ge­hen würde. Ber­lins Wide Recei­ver Mat­thias Wolff und der bul­lige Ame­ri­ka­ner Larry McCoy sorg­ten für die 13:0 Füh­rung für die Spree­städ­ter, die bis Mitte der zwei­ten Halb­zeit beim Stand von 34:3 ihre Ame­ri­ka­ner durch­spie­len lie­ßen. Erst nach dem Pau­sen­tee kamen die Raub­kat­zen noch zu zwei Fiel­dgoals von Daniel Schuh­ma­cher. „Als Trai­ner bin ich ja nie wirk­lich zufrie­den, aber eigent­lich bin ich doch mit dem zufrie­den, was meine Jungs heute gemacht haben“, resü­mierte der neue Defense-Trai­ner Jörg Mack­enthun. Letzt­end­lich waren noch ein bis zwei Touch­downs weni­ger mach­bar, aber wir reden ja bei den Ber­lin Rebels über einen Play-off Teil­neh­mer“

Den posi­ti­ven Trend wol­len die Pan­ther nun in das letzte Spiel der Regu­lar Sea­son nächste Woche Sams­tag zu Hause gegen die Kiel Bal­tic Hur­ri­ca­nes mit­neh­men, bevor es dann zu den Rele­ga­ti­ons­spie­len um den letz­ten Platz in der GFL 2017 geht. Und bes­ser hätte es der Foot­ball-Gott nicht pla­nen kön­nen, denn für die Pan­ther geht es gegen den alten Lokal­ri­va­len, die Colo­gne Cro­co­di­les, die sich nach dem 56:16 gegen die Pader­born Dol­phins für die bei­den Spiele gegen die Raub­kat­zen qua­li­fi­zier­ten.

Ber­lin Rebels – Düs­sel­dorf Pan­ther 34:6 (13:0, 14:0, 7:3, 0:3)
100 Zuschauer

6:0 Mat­thias Wolff, 16-Yards-Pass von Ter­ell Robin­son
7:0 Max von Wachs­mann, Extra­punkt
13:0 Larry McCoy, 69-Yards-Lauf
19:0 Cor­rell Rambo, 18-Yards-Lauf
20:0 Max von Wachs­mann, Extra­punkt
26:0 Larry McCoy, 8‑Y­ards-Pass von Darius Out­law
27:0 Max von Wachs­mann, Extra­punkt
27:3 Daniel Schuh­ma­cher, 19-Yards Fiel­dgoal
33:3 Max von Wachs­mann, 17-Yards-Pass von Darius Out­law
34:3 Max von Wachs­mann, Extra­punkt
34:6 Daniel Schuh­ma­cher, 32-Yards Fiel­dgoal

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