Chaos in Ber­lin – Spiel bei 30:0 für die Pan­ther wegen Unwet­ter abge­bro­chen

10. Juni 2018
Marco Block

Die Pan­ther blie­ben in Ber­lin auch nicht von den Wet­ter­ka­prio­len in Deutsch­land ver­schont. Nach­dem die Par­tie im Ber­li­ner Post­sta­dion schon mit 30 Minu­ten Ver­spä­tung ange­pfif­fen wurde, hatte der Wet­ter­gott wohl in der zwei­ten Halb­zeit ein Ein­se­hen mit den Ber­lin Adlern und das Spiel musste beim Stand von 30:0 (13:0, 17:0, -:-, -:- ) für die Gäste aus Düs­sel­dorf abge­bro­chen wer­den. Bis dahin lie­ßen die Düs­sel­dorf Pan­ther im reg­ne­ri­schen Ber­lin den Gast­ge­bern nicht den Hauch einer Chance. Pepijn Men­donca, Head­coach der Pan­ther, war natür­lich sehr ange­tan vom Spiel sei­ner Pan­ther in der ers­ten und ein­zi­gen Hälfte. „Ich bin sehr zufrie­den mit dem Spiel mei­ner Mann­schaft. Es war sehr gut, dass unser Lauf­spiel so gut funk­tio­niert hat. Dadurch konn­ten wir dann auch gut wer­fen“, freute sich Men­donca.

Schon der erste Ball­be­sitz der Gäste ließ die Rich­tung, die die Par­tie neh­men würde, erah­nen. Pan­ther-Natio­nal­spie­ler Till Jans­sen schnappte sich den Kick-off der Ber­li­ner und trug ihn tief in deren Hälfte zurück, wobei Jans­sen nur durch ein Foul der Gast­ge­ber von einen Touch­down abge­hal­ten wurde. Wei­tere Yards ging es wegen der Strafe nach vorne und kurze Zeit spä­ter war das Ei schon zum ers­ten Mal in der 6‑Punkte-Zone der Adler, als sich dort Tim Haver-Dro­eze den Pass von Spiel­ma­cher Kyle Gra­ves schnappte. Die Adler muss­ten sich früh vom anschlie­ßen­den Ball­be­sitz tren­nen, der Punt war ziem­lich kurz und nach ein paar Spiel­zü­gen stan­den die Raub­kat­zen erneut vor der Goa­l­line. Ser­gej Ken­dus spur­tete unbe­rührt von Ber­li­ner Ver­tei­di­gern in die End­zone: 13:0 für die Pan­ther.

Das­selbe Bild nach dem ers­ten Sei­ten­wech­sel. Hat­ten die Adler ein­mal einen guten Drive hin­ge­legt muss­ten sie danach den Foot­ball auch direkt wie­der ohne erzi­eite Punkte abge­ben. Pan­ther-Line­backer Timo Jüngst sicherte sich einen fal­len­ge­las­se­nen Ball von Ber­lins Run­ning­back Jor­dan Frost und die Pan­ther scor­ten mun­ter wei­ter: Tight End Flo­rian Eich­horn, der sich als Wide-Recei­ver auf­ge­stellt hatte, mit dem 20:0 aus kur­zer Distanz, und nur eine Minute spä­ter sorgte erneut Eich­horn für das High­light der ers­ten Halb­zeit, als er einen Pass von Gra­ves in einer freie Zone auf­nahm und unnach­ahm­lich in die End­zone der Adler stürmte. Tobias Jar­mu­zek ver­wan­delte zum Pau­sen­stand von 30:0 noch ein Fiel­dgoal aus 35 Yards.

Nach dem Pau­sen­tee kam dann der große Regen. Das Spiel musste von den Schieds­rich­tern für mehr als eine Stunde unter­bro­chen wer­den. Nach­dem beide Teams wie­der auf dem Platz stan­den und ein Spiel­zug gespielt wurde, schick­ten die Refe­rees die Mann­schaf­ten erneut in die Kata­kom­ben. Kaum waren die Foot­bal­ler wie­der auf dem Feld, mel­dete sich der Don­ner erneut und die Schieds­rich­ter been­de­ten das Spiel vor­zei­tig.

Kurz dar­auf wer­tete der Ber­li­ner Liga-Obmann das Spiel mit 30:0 für die Pan­ther, da 75 % der Par­tie gespielt wur­den.

Ber­lin Adler – Düs­sel­dorf Pan­ther : (0:13, 0:14, -:-, -:-)

0:6 Tim Haver-Dro­eze 5‑Y­ards-Pass von Kyle Gra­ves
0:7 Tobias Jar­mu­zek Extra­punkt
0:13 Ser­gej Ken­dus 2‑Y­ards-Lauf
0:19 Flo­rian Eich­horn 5‑Y­ards-Pass von Kyle Gra­ves
0:20 Tobias Jar­mu­zek Extra­punkt
0:26 Flo­rian Eich­horn 39-Yards-Pass von Kyle Gra­ves
0:27 Tobias Jar­mu­zek Extra­punkt
0:30 Tobias Jar­mu­zek 35-Yards-Fiel­dgoal

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