39:14 – Pan­ther fei­ern ers­ten Sieg seit mehr als zwei Jah­ren

29. April 2017
Marco Block

Als dann auch das letzte Fiel­dgoal geblockt war und Chef­trai­ner Deejay Ander­son und Defense-Coach Terence Ame­ga­t­cher „Gaterade-Duschen“ über sich ertra­gen muss­ten, stand der erste Sieg nach mehr als zwei Jah­ren für die hei­mi­schen Raub­kat­zen fest. Dabei war das 39:14 (7:0, 6:7, 6:7, 20:0) gegen die Ros­tock Grif­fins vor 800 Zuschau­ern in Ben­rath lange Zeit hart umkämpft. Erst nach der Halb­zeit dreh­ten die Pan­ther auf und fei­er­ten einen ver­dien­ten Sieg über die Gäste aus Meck­len­burg. „Am Anfang hat­ten wir Mühe, weil wir wie­der Feh­ler gemacht haben. Zur Halb­zeit haben wir dann Ver­än­de­run­gen vor­ge­nom­men, die schließ­lich ab Mitte des drit­ten Quar­ters zum Erfolg geführt haben“, freute sich Deejay Ander­son, der nach dem Spiel über­glück­lich sei­nem Team zum Sieg gra­tu­lierte.

QB Zach May­nard
Foto Cor­ne­lia Ander­son

Der Beginn der Par­tie war dabei ein Spie­gel­bild des Auf­takt­spie­les der Pan­ther in Pots­dam (20:21). Nach­dem die Gäste den Foot­ball schon früh wie­der abge­ben muss­ten, erzielte Run­ning-Back Octa­vias McKoy die ers­ten Punkte für die Pan­ther. In der Fol­ge­zeit war erst mal viel Leer­lauf ange­sagt, bis die Grif­fins zum ers­ten Mal den Ball in die Pan­ther-End­zone beför­der­ten. Pan­ther-Spiel­ma­cher Zach May­nard sorgte höchst­per­sön­lich für die erneute Füh­rung der Pan­ther. Über­haupt Zach May­nard: Der Dreh- und Angel­punkt der Raub­kat­zen war ein stän­di­ger Unru­he­herd für die Grif­fins. Die Würfe auf seine Recei­ver kamen ziel­si­cher an. Wenn er mal kei­nen freien Mit­spie­ler fand, wich er den Geg­nern geschickt aus und nutze seine Schnel­lig­keit zu meh­re­ren gro­ßen Raum­ge­win­nen. Der fle­xi­blen Offense von May­nard hat­ten die Grif­fins spä­tes­tens nach der Halb­zeit nichts mehr ent­ge­gen­zu­set­zen. „Zach muss nur in einem Sys­tem spie­len, wo er seine Beine und sei­nen Kopf benut­zen kann. Er ist ein­fach ein super Quar­ter­back“, so Ander­son. Super war an die­sem Tag in Ben­rath auch die Defense der Pan­ther, die immer wie­der früh die Bemü­hun­gen der Gäste durch das Lauf­spiel zum Erfolg zu kom­men, stop­pen konnte. Auch die Pässe von Trent Cum­mings kamen in der zwei­ten Hälfte immer weni­ger an und Richard Groo­ten fing sogar einen Pass von Cum­mings ab. McKoy, Tim Haver Dro­eze, Ser­gey Kun­dus und Oli­ver Mar­tin erziel­ten die rest­li­chen Punkte zum 39:14 für die Raub­kat­zen, die sich dann von den 800 Pan­ther-Fans zu Recht fei­ern lie­ßen. „Wir haben sehr viel schnel­ler gespielt als letzte Woche und haben dadurch sehr gute Spiel­züge zei­gen kön­nen. Auch die Defense hat sehr gut gespielt. Im Gegen­satz zu Pots­dam haben wir heute gute Ant­wor­ten gehabt“, fasste May­nard den Erfolgs­tag der Pan­ther zusam­men.

Düs­sel­dorf Pan­ther – Ros­tock Grif­fins 39:14 (7:0, 6:7, 6:7, 20:0)
800 Zuschauer

6:0 Octa­vias McKoy 1‑Y­ard-Lauf
7:0 Daniel Schuh­ma­cher Extra­punkt
7:6 Cor­tez Bar­ber 8‑Y­ards-Pass von Trent Cum­mings
7:7 Hen­rik Glomm Extra­punkt
13:7 Zach May­nard 10-Yards-Lauf
19:7 Octa­vias McKoy 1‑Y­ard-Lauf
19:13 Trent Cum­mings 2‑Y­ards-Lauf
19:14 Hen­rik Glomm Extra­punkt
25:14 Tim Haver Dro­eze 14-Yards-Pass von Zach May­nard
31:14 Ser­gej Ken­dus 19-Yards-Lauf
33:14 Ser­gej Ken­dus 2‑Punkte-Con­ver­sion
39:14 Oli­ver Mar­tin 1‑Y­ard-Lauf

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