0:63 – Pan­ther gehen an der Ost­see baden

14. August 2016
Jürgen Nitsch

Wäh­rend in Düs­sel­dorf am Sams­tag end­lich der Som­mer zurück­ge­kehrt war, sind die Pan­ther im strö­men­den Regen an der Ost­see baden gegan­gen. Mit dem 0:63 (0:21, 0:35, 0:7, 0:0) kas­sierte das Schluss­licht der Ger­man Foot­ball League bei den Kiel Bal­tic Hur­ri­ca­nes seine elfte und mit Abstand höchste Sai­son-Nie­der­lage und blieb vor 1.834 Zuschau­ern im Kilia Sta­dion auch erst­mals in die­ser Spiel­zeit ohne einen Punkt.

Ebenso schmerz­haft wie die Pleite gegen die Canes, die sich mit ihrem sieb­ten Erfolg des Jah­res vor­zei­tig den Ein­zug in die Play-offs sicher­ten, war für die Düs­sel­dor­fer der Ver­lust von Jere­miaha Gates. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Run­ning­back schied Mitte des zwei­ten Vier­tels mit einer Ver­let­zung des rech­ten Knies aus und wird sei­nem Team wohl auch in den kom­men­den Wochen feh­len. Aller­dings: Gegen die befürch­tet starke Defense und den explo­si­ven Angriff der Kie­ler, die immer wie­der mit Big Plays punk­te­ten, wären die Gäste auch mit Gates chan­cen­los gewe­sen.

So benö­tig­ten die Nord­lich­ter im ers­ten Vier­tel nur ins­ge­samt elf Spiel­züge für ihre drei Touch­downs. Und im zwei­ten Quar­ter ent­fach­ten die Haus­her­ren gegen die völ­lig über­for­derte Düs­sel­dor­fer Defense in gerade 122 Sekun­den Ball­be­sitz ein Offense-Feu­er­werk mit vier Touch­downs, das zwi­schen­zeit­lich durch eine Inter­cep­tion-Return zum fünf­ten Touch­down gekrönt wurde. Nach der 56:0‑Führung zur Pause schal­te­ten die Kie­ler einen Gang zurück und erhöh­ten nur noch durch den vier­ten Touch­down ihres US-Run­ning­backs Chris McClen­don, „Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Wir hat­ten eine sehr gute Trai­nings­wo­che und das über­trägt sich auf das Spiel“, freute sich Hur­ri­ca­nes- Head­coach Mar­cus Her­ford.

Sein Gegen­über Michael Wevel­siep fand ange­sichts der deut­li­chen Nie­der­lage und von fünf Ball­ver­lus­ten des Angriffs ledig­lich den Kampf­geist sei­nes an die Ost­see gereis­ten Mini-Kaders und die Vor­stel­lung der bis­he­ri­gen U19-Akteure ermu­ti­gend. „Die Inte­gra­tion der Jun­gen läuft immer bes­ser. Auch wenn wir gegen eine sol­chen Geg­ner kei­ner­lei Chance haben, sieht man doch die Fort­schritte, die wir machen.“ Mit Samuel Zie­barth, Fabian Scheu­sch­ner, Waheed Bhikh und Jeton Nov­ober­dalija, dem die ein­zige Inter­cep­tion eines ‚Canes-Pas­ses gelang, gehör­ten vier der Jung-Pan­ther zu den auf­fäl­ligs­ten Abwehr-Akteu­ren.

Was die Ent­wick­lung der Düs­sel­dor­fer Nach­wuchs-Spie­ler sicher noch wei­ter posi­tiv beein­flus­sen wird: Seit der ver­gan­ge­nen Woche unter­stützt Ex-GFL-Line­backer und Rhein-Fire-Profi Anthony Doghmi als wei­te­rer Coach sei­nen alten Ver­ein.

Kiel Bal­tic Hur­ri­ca­nes – Düs­sel­dorf Pan­ther 63:0 (21:0, 35:0, 7:0, 0:0)
1.834 Zuschauer im Kilia-Sta­dion
7:0       Chris McClen­don, 66-Yards-Lauf, PAT Flo­rian Dan­nehl; 0:43 Minu­ten gespielt
14:0     Paul Häber­lein, 39-Yards-Lauf, PAT Flo­rian Dan­nehl; 7:30
21:0     Chris McClen­don, 6‑Y­ards-Lauf, PAT Flo­rian Dan­nehl; 11:59
28:0     Chris McClen­don, 41-Yards-Pass von Logan Schra­der, PAT Flo­rian Dan­nehl; 13:49
35:0     Bran­don LeBeau, 50-Yards-Inter­cep­tion-Return, PAT Flo­rian Dan­nehl; 16:21
42:0     Valen­tin Godo, 49-Yards-Pass von Logan Schra­der, PAT Flo­rian Dan­nehl; 16:58
49:0     Xavier Mit­chell, 27-Yards-Pass von  Logan Schra­der, PAT Flo­rian Dan­nehl; 21:33
56:0     Lukas Reh­der, 28-Yards-Pass von Logan Schra­der, PAT Flo­rian Dan­nehl; 23:48
63:0     Chris McClen­don, 43-Yards-Lauf, PAT Flo­rian Dan­nehl; 29:58

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