Tag der Pan­ther-Defense in Essen – Sieg mit 39 : 7

21. Mai 2017
Marco Block

Am Ende wurde Deejay Ander­son von den zahl­rei­chen Pan­ther-Fans in Essen mit Sprech­chö­ren gefei­ert. Und das völ­lig zu Recht, denn wie seine Mann­schaft, die Düs­sel­dorf Pan­ther dort bei den Assin­dia Car­di­nals auf­trat, war eigent­lich nur mit einem Wort zu beschrei­ben: Sou­ve­rän. Der Vater des Erfolgs der Raub­kat­zen blieb aber den­noch beschei­den und gab das Lob der Fans sofort an sei­nen Defense-Trai­ner Terence Ame­ga­t­cher wei­ter. „Wenn es heute ein Game-of-the-Game gibt, dann gilt diese Aus­zeich­nung der Defense von Terence. Sie hat uns in der ers­ten Halb­zeit im Spiel gehal­ten, als es für die Offense nicht so lief.“ Vier abge­fan­gene Bälle vom geg­ne­ri­schen Spiel­ma­cher Fabian Schorn, drei Defense-Touch­downs und einen erzwun­ge­nen Ball­ver­lust, lie­ßen auch Ame­ga­t­cher strah­len. „Wir haben gemerkt, dass die Offense Schwie­rig­kei­ten hatte und dann haben wir ver­sucht zu hel­fen.“ Was über­aus erfolg­reich gelang. Am Ende stand ein 39:7 (0:0, 20:0, 7:7, 12:0) vor 2.000 Zuschau­ern in Essen für die Pan­ther in den Notiz­bü­chern.

Foto: Cor­ne­lia Ander­son

Bei fast schon som­mer­li­chen Bedin­gun­gen ent­wi­ckelte sich im Esse­ner Sport­park „Am Hallo“ zunächst ein zäher Kampf bei­der Mann­schaf­ten, der sich in der Mitte des Spiel­fel­des aus­trug. Anschei­nend hatte Pan­ther-Boll­werk Ste­phon Font-Too­mer nach 13 gespiel­ten Minu­ten genug davon, als er einen Pass von Car­di­nals Spiel­ma­cher Fabian Schorn kurz vor der End­zone abfing und zur Pan­ther-Füh­rung ver­wan­delte. Der nächste Drive von Schorn: Dies­mal schnappte sich DB Till Jans­sen, der ein star­kes Spiel in Essen machte, einen Pass, der eigent­lich für Wide-Recei­ver Yan­nik Baum­gärt­ner gedacht war und lief genau wie Font-Too­mer vier Minu­ten zuvor in die Sechs-Punkte-Zone der Car­di­nals. Für Defense-Spie­ler wie Till Jans­sen sicher­lich eine beson­dere Situa­tion einen Touch­down zu erzie­len. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht unse­rer Offense zu hel­fen und zu sehen, dass die Zahn­rä­der bei uns inein­an­der grei­fen.“ Kurz vor der Halb­zeit war auch die Offense geweckt, als Spiel­ma­cher Zach May­nard erst Manuel Engel­mann mit einem wei­ten Pass bediente und dann sel­ber bis kurz vor die End­zone der Car­di­nals lief. Die  zwei Yards bis in die End­zone und zur 20:0 Füh­rung für die Ben­ra­ther waren dann kein Pro­blem von Run­ning Back Octa­vias McKoy.

Den bes­se­ren Start in die zweite Halb­zeit erwisch­ten die Gast­ge­ber. Ein schö­ner Drive führte die in grün geklei­de­ten Ruhr­städ­ter zum ers­ten und ein­zi­gen Mal in die Pan­ther-End­zone. Der ehe­ma­lige Düs­sel­dor­fer Julian Zorz fand einen klei­nen unge­deck­ten Raum in der Pan­ther-Defense, sprin­tete an der Seite hin­durch und trug unter dem gro­ßen Jubel der Esse­ner-Foot­ball­fans den Ball zum 6:20 in die End­zone. Wer jetzt geglaubt hatte, die Pan­ther kämen nun in Bedräng­nis, der hatte sich zu früh gefreut. Direkt im Gegen­zug stellte Flo­rian Eich­horn den alten Abstand wie­der her. Noch schlim­mer aus Car­di­nals-Sicht: Kurz vor der End­zone und dem mög­li­chen neuen Anschluss ver­lor Fabian Schorn an der Fünf-Yards Linie den Ball und die Raub­kat­zen waren wie­der in Ball­be­sitz. Ser­gey Ken­dus und der dritte Defense-Touch­down von Marius Burgsmül­ler stell­ten das Ergeb­nis auf den End­stand von 39:7.

„Wenn eine Mann­schaft auf bei­den Sei­ten des Bal­les als ein Team auf­tritt und sich gegen­einn­an­der hilft, dann hat die ande­ren Mann­schaft immer Pro­bleme, das Spiel zu gewin­nen. Das hat man hier heute gese­hen. Wir haben zwar in der Offense einige schöne Spiel­züge gezeigt, aber gegen unsere Defense war die Offense heute blass“, resü­mierte Chef­trai­ner Deejay Ander­son.

Für die Pan­ther (2. Platz, 8:2 Punkte) geht es nun am kom­men­den Sams­tag zu Hause (Kick-off 17.00 Uhr) gegen die Pader­born Dol­phins wei­ter, die an die­sem Wochen­ende die Rock­stock Grif­fins mit 33:29 geschla­gen haben. Die Lan­gen­feld Long­horns ver­lo­ren zu Hause gegen die Pots­dam Royals mit 10:31.

Assin­dia Car­di­nals – Düs­sel­dorf Pan­ther 7:39 (0:0, 0:20, 7:7, 0:12)
2.000 Zuschauer

0:6 Ste­phon Font-Too­mer 18-Yards-Inter­cep­tion-Return
0:7 Daniel Schuh­ma­cher Extra­punkt
0:13 Till Jans­sen 20-Yards-Inter­cep­tion-Return
0:14 Daniel Schuh­ma­cher Extra­punkt
0:20 Octa­vias McKoy 2‑Y­ards-Lauf
6:20 Julian Zorz 15-Yards-Lauf
7:20 Tobias Nick Extra­punkt
7:26 Flo­rian Eich­horn 20-Yards-Pass von Zach May­nard
7:27 Daniel Schuh­ma­cher Extra­punkt
7:33 Ser­gey Ken­dus 5‑Y­ards-Lauf
7:39 Marius Burgsmül­ler 30-Yards-Inter­cep­tion-Return

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