Düsseldorf Panther U19 verliert rheini­sches Derby mit 14:40

21. Oktober 2020
Alexander Krüll

Im Schluss­ab­schnitt brachten 17 Kölner Punkte die Gastgeber unein­holbar in Front

Düsseldorf, 21. Oktober 2020 - Cologne Croco­diles gegen Düsseldorf Panther – das ist nicht nur die wohl älteste Rivalität im deutschen American Football, sondern auch in der GFL‑J West seit Jahren das Spitzen­spiel schlechthin. Daher ist es auch in der kurzen Herbst-Saison 2020 ein klarer Gradmesser dafür, wer die verklei­nerte Gruppe West am Ende als Spitzen­reiter beendet und in die Play Offs einzieht. Durch die außer­ge­wöhn­liche Saison mit jeweils zwei Spielen gegen die TFG Typhoons um die inoffi­zielle Düssel­dorfer Stadt­meis­ter­schaft stehen für die Panther Rookies noch die beiden Partien gegen die Cologne Croco­diles auf dem Plan und somit sollte am letzten Samstag eine erste Vorent­scheidung um den ersten Tabel­len­platz fallen. Zuvor hatten nämlich beide Teams jeweils ihr erstes Spiel gegen die TFG Typhoons gewinnen können – die Düsseldorf Panther 8:6 und die Cologne Croco­diles mit 42:13.

Dementspre­chend motiviert fuhren die Düsseldorf Panther in die Domstadt um dort dem amtie­renden Deutschen Meister ein Bein zu stellen und sich das Momentum in der Saison zu sichern. Doch leider ging es für das Team von Headcoach Marvin Damm anders los als geplant, denn bereits im ersten Offensive Drive konnten die Croco­diles punkten und gingen mit 6:0 in Führung. Leider konnte die Offensive der Panther nicht antworten. Aber auch die Defensive der Panther hielt vorerst und nur durch indivi­duelle Fehler im Special Team kamen die Croco­diles direkt nach eigenem Punt zu einer weiteren Chance zum Touchdown, die die Domstädter auch nutzten. „Solche Geschenke darf man einem Top-Team, wie Köln es nun mal ist, nicht anbieten“, so Marvin Damm nach dem Spiel. So stand es nach dem ersten Viertel 13:0 aus Sicht der Gastgeber.

Das zweite Viertel war dann doch ausge­gli­chener und die Panther konnten nach einem tollen Pass von Quarterback Jakob Bojko, der vorher schon einen sehens­werten Lauf bis an die 20-Yards-Linie der Croco­diles zeigte, auf Wide Receiver Moussa Keita auf 13:6 verkürzen. Leider funktio­nierte die anschlie­ßende Two-Point-Conversion nicht wie geplant und somit blieb es beim Rückstand von sieben Punkten. Die jungen Krokodile antwor­teten danach noch mit einem weiteren Touchdown inklusive Zusatz­punkt und einem Fieldgoal und so ging es mit 23:6 in die Halbzeit­pause, in der Headcoach Marvin Damm wohl die richtigen Worte fand. Nach dem Wieder­an­pfiff kämpften die Panther mit offenem Visier gegen die drohende Niederlage an und auch der Ausfall von Starting Quarterback Jakob Bojko konnte das Team nicht beirren. Denn auch Jan Leuken, der zweite Quarterback der Düsseldorf Panther, zeigte, was er kann und brachte einen Pass in der Endzone an und verkürzte mit der anschließend selbst gelau­fenen Two-Point-Conversion auf 23:14.

Mit diesem Zwischen­stand ging es dann auch in das letzte Quarter, welches dann nur noch von den Croco­diles beherrschst wurde. Den 17 erspielten Punkten der Gastgeber konnten die Panther keine eigenen Punkte entgegen setzen und so stand es am Ende 40:14 für den amtie­renden Deutschen Meister. Ein Ergebnis, das in dieser Höhe nicht die Leistung des Teams von Marvin Damm entspricht, wie der Headcoach der Düsseldorf Panther im Anschluss an das Spiel analy­sierte und eine Steigerung zum Spiel gegen die Typhoons sah. „Gegen die Croco­diles haben wir schon besser gespielt als heute. So viel besser waren die Kölner unterm Strich dann auch nicht, Zu viele Strafen, Ballver­luste und Fehler in entschei­denden Momenten kosteten uns wieder wichtige Punkte“, so der Headcoach.

Jetzt heißt es „Mund abwischen“ und das nächste Spiel am 31. Oktober gegen die Typhoons im Rather Waldstadion in den Fokus zu bringen. Dort muss nun gewonnen werden, um zumindest eine theore­tische Chance auf die Play-offs zu bewahren. Vermutlich wird es dort wohl mehr Punkte auf dem Scoreboard geben als im ersten Aufein­an­der­treffen der zwei Mannschaften. Beide Teams mussten zwar gegen die Croco­diles eine Niederlage einstecken, haben sich dabei aber dennoch gegenüber dem ersten Spiel gesteigert.

Foto/Titelbild: Patrick Herms

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