Jeder kennt es: Meetings sind (manchmal) langweilig, unproduktiv und wenig sinnvoll. So war es bei den Panthern am Wochenende ganz bestimmt nicht, als Cheftrainer Deejay Anderson seine Kollegen beim Kooperationspartner der Panther, der Jugendherberge in Düsseldorf-Oberkassel, um sich scharte und ein „Coaching-Camp“ veranstaltete. Und das war ein richtiges Camp, denn Anderson nutzte das Wochenende fast komplett aus und setzte 24 Stunden an. „Das Coaching-Camp war für mich ein sehr positives Erlebnis. Es hat verdeutlich, wie eng wir zusammenarbeiten müssen um Erfolge erzielen zu können“, so Anderson.

v. l. n. r.: Gary Spielbuehler, Terrence Amagetcher, Boris Marschall, Deejay Anderson, Bastian Wilfert, Roland Wolff und Mike Sholars

Im Camp wurde natürlich die Chance genutzt sich besser kennenzulernen und die Saison 2017 zu planen – sicherlich wichtige Stunden für die Raubkatzen, deren vergangenen Jahre nicht gerade zu den erfolgreichsten der Vereinsgeschichte gehören. Anderson wollte die Vergangenheit allerdings nicht komplett vergessen. „Darüber haben wir auch gesprochen, aber natürlich nur kurz, denn wir wollen nach vorne schauen und nicht zurück.“ Dass die nächste Saison besser werden soll und muss, dafür haben die Trainer in diesem 24-Stunden-Marathon einiges gegeben. So stellten Defense Coordinator Gary Spielbuehler und Offense Coordinator Mike Sholars ihre angedachten Systeme vor. Im Zuge dessen wurde auch über die möglichen Import- und Impact-Spieler gesprochen, die die Panther für das kommende Jahr in der GFL-2 brauchen. „Hier werden wir in Kürze schon Ergebnisse präsentieren können“, freute sich der in Langenfeld wohnende Football-Chef der Panther.

Auch gut: Am zweiten Tag ließ sich Markus Becker, als Vertretung des Vorstandes der Düsseldorfer, die besprochenen Inhalte aufzeigen. Nochmal Anderson: „Dass Markus dabei war, sich die Fragen und Sorgen der Trainer angehört hat und Rede und Antwort stand, war einer der wichtigsten Bestandteile des Meetings. Das zeigt mir, dass der Vorstand es ernst meint, die Panther mit uns wieder nach oben führen zu wollen.“

Das Panther-Schiff hat Fahrt aufgenommen.