U13 der Düsseldorf Panther sichert sich bei den Crocodiles den Meisterschafts-Hattrick

25. September 2018
Peter Roettsches

Was gibt es Schö­ne­res für ein Team der Düs­sel­dorf Pan­ther, als in Köln eine Meis­ter­schaft zu fei­ern? Ein Sieg mit 22:00, also ohne Ein­trag der Gast­ge­ber auf dem Scoreboard, war in der Dom­stadt das Tüp­fel­chen auf dem i einer tol­len Sai­son. Die wie­der­hol­te Titel­ver­tei­di­gung war das defi­nier­te Ziel von Head­coach Ste­fan „Ste­ve“ Olschow­ski und so war die Marsch­rou­te klar. Kei­ne Expe­ri­men­te, kei­ne Rechen­spie­le: In Köln soll­te der Titel „ein­ge­tü­tet“ wer­den. Dem­entspre­chend moti­viert arbei­te­te das Team in der Woche vor der ent­schei­den­den Par­tie mit den Coa­ches.

No way for Cro­co­di­les! (Foto: Frank Hen­nig)

„Wir hat­ten zwi­schen den bei­den Spie­len gegen Köln kei­ne Pau­se, muss­ten hin­ge­gen zwi­schen­durch noch ein Kräf­te rau­ben­des Spiel gegen die Bonn Game­cocks absol­vie­ren. Köln hin­ge­gen konn­te die zwei Wochen nut­zen und sich auf uns vor­be­rei­ten. Des­halb erwar­ten wir ein ganz ande­res Spiel als vor zwei Wochen zu Hau­se. Wir haben aber gut gear­bei­tet und wenn alle auf dem Feld ihren Job machen, sehe ich uns den­noch in der Favo­ri­ten­rol­le“, sag­te Head­coach Olschow­ski vor dem Spiel. Und er soll­te recht behal­ten, denn die ers­ten Dri­ves stan­den im Zei­chen der Defen­si­ven bei­der Teams, die jeweils kei­ne Punk­te zulie­ßen. Erst als Run­ning­back Lukas Bax­mann zu einem sei­ner schnel­len Läu­fe ansetz­te und die Cro­co­di­les kein Mit­tel fan­den, um ihn auf­zu­hal­ten, konn­ten die vie­len mit­ge­reis­ten Eltern und Freun­de das ers­te Mal jubeln. Auch die anschlie­ßen­de Two-Point-Con­ver­si­on wur­de von Luca Schmitt, nach einem guten Pass von Quar­ter­back Phil­ipp Bil­ge­ri, sicher in der End­zo­ne gefan­gen. Danach hiel­ten bei­de Defen­si­ven und so ging es mit 00:08 für die Raub­kat­zen in die Halb­zeit­pau­se.

Wäh­rend die­ser fünf­zehn Minu­ten hat­ten das Coa­ching-Team und der Medi­cal Staff viel damit zu tun, die durch das inten­siv geführ­te Spiel ange­schla­ge­nen Spie­ler zu behan­deln und die davon nicht betrof­fe­nen Spie­ler warm zu hal­ten. Für jeden war klar: Hier wird uns nichts geschenkt! Daher war es auch nicht schwie­rig, die Spie­ler für die zwei­te Halb­zeit zu moti­vie­ren. Die Offen­si­ve der Kro­ko­di­le ver­such­te nun alles, um in die Nähe der geg­ne­ri­schen End­zo­ne zu kom­men, doch die Defen­si­ve der Pan­ther hielt wei­ter­hin allen Angriffs­ver­su­chen stand. Die Offen­si­ve hin­ge­gen nutz­ten ihre Schnel­lig­keit aus und hol­te durch ihre nächs­ten Punk­te durch Pha­rell Rüsen­berg, der sehens­wert einen Pass von sei­nem Bru­der Brook­lyn in der End­zo­ne fing. Die nach­fol­gen­de Two-Point-Con­ver­si­on erlief Quar­ter­back der Pan­ther-Quar­ter­back zum Zwi­schen­stand von 00:16.

Die Cro­co­di­les drück­ten nun ver­stärkt auf ihre ers­ten Punk­te, schei­ter­ten aber immer wie­der am Abwehr­boll­werk der Pan­ther. Auf der ande­ren Sei­te des Balls schaff­te die Offen­se durch eine wie­der­hol­te Kom­bi­na­ti­on der Brü­der Pha­rell und Brook­lyn Rüsen­berg das 00:22, der die Cro­co­di­les nichts ent­ge­gen­zu­set­zen hat­ten. Die­se Füh­rung ver­tei­dig­ten die jun­gen Pan­ther bis zum Schluss­pfiff, so dass sich an dem Spiel­stand nichts mehr änder­te. Als der Whit­ehead für alle sicht­bar den Ball nach oben hob, war das bei den Lan­des­haupt­städ­tern der Start­schuss für den Part­y­alarm. Das Team griff sich die berühm­te Gato­ra­de-Ton­ne und jag­te Head­coach Ste­fan Olschow­ski über das Feld und dusch­te ihn ordent­lich. „Das Team hat in die­ser Sai­son unglaub­lich hart gear­bei­tet und sich die­sen Titel abso­lut ver­dient! Dan­ke auch an den Staff und die vie­len Hel­fer im Hin­ter­grund, die uns immer unter­stützt und den Rücken frei­ge­hal­ten haben. Drei NRW-Meis­ter­schaf­ten in drei Jah­ren sind der Wahn­sinn. Die Jungs haben sich jeden Sieg erar­bei­tet und beson­ders in der Rück­run­de ein straf­fes Pro­gramm gehabt und in allen Trai­nings­ein­hei­ten kon­zen­triert auf die­ses Ziel hin­ge­ar­bei­tet“, so Ste­ve Olschow­ski, dem die Freu­de sehr deut­lich ins Gesicht geschrie­ben stand. Doch schon kurz danach, gab der Head­coach sehr sach­lich die Marsch­rich­tung für die nächs­ten Tage vor: „Aber jetzt wol­len wir auch die Per­fect Sea­son schaf­fen und unse­re gan­ze Kon­zen­tra­ti­on auf das Spiel gegen Pader­born am nächs­ten Sams­tag rich­ten.“

1. Quar­ter
Lauf durch Lukas Bax­mann, Two-Pont-Con­ver­si­on Phil­ipp Bil­der auf Luca Schmitt 00:08
2. Quar­ter
blieb für bei­de Mann­schaf­ten ohne Punk­te
3. Quar­ter
Brook­lyn Rüsen­berg auf Pha­rell Rüsen­berg, Two-Point-Con­ver­si­on-Con­ver­si­on Lauf Brook­lyn Rüsen­berg 00:16
4. Quar­ter
Brook­lyn Rüsen­berg auf Pha­rell Rüsen­berg 00:22

Dou­ble-Hea­der zum Sai­son­fi­na­le

Gra­fik: MK Foto Works

Die­ses Heim­spiel ist gleich­zei­tig das letz­te Sai­son­spiel für das aktu­el­le Team, das an die­sem Tag daher sei­ne Seni­ors in die U16 ver­ab­schie­det. Wenn auch ihr live dabei sein wollt, kommt am Sams­tag den 29. Sep­tem­ber 2018 um 11.00 Uhr nach Düs­sel­dorf-Sto­ckum in den Are­na-Sport­park und feu­ert die Jungs an.

Im Anschluss fin­det ab 15.00 Uhr an glei­cher Stel­le noch das Spiel der U16 gegen die Colo­gne Cro­co­di­les statt, das nicht ohne Bri­sanz ist. Bei einem Pan­ther-Sieg hät­te auch die­se Alters­stu­fe den Meis­ter­ti­tel gegen die Cro­co­di­les per­fekt gemacht. — Aus die­sen Grün­den freu­en sich bei­de Teams über jede Art von Unter­stüt­zung.

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