Posi­ti­ves Den­ken trotz schlech­ter Aus­sich­ten vor der Fahrt zum Deut­schen Rekord­meis­ter

10. Juni 2022
Peter Roettsches

Düs­sel­dorf, 10. Juni 2022 – Zwei Spiele und zwei Nie­der­la­gen, davon eine sogar ohne Punkte. Die Vor­zei­chen könn­ten nicht schlech­ter sein, wenn die Reise zum Rekord­meis­ter New Yor­ker Lions Braun­schweig ansteht. Den­noch stu­fen die Düs­sel­dorf Pan­ther die Tour nicht als Lehr­aus­flug ein, son­dern gehen durch­aus posi­tiv gestimmt auf die Reise nach Nie­der­sach­sen.

Denn Head­coach Win­s­ton Ronde fokus­siert sich auf die posi­ti­ven Dinge, die er beim Spiel gegen die Adler gese­hen hat:“ Wir haben viele Feh­ler abge­stellt, die wir in Köln gemacht haben. Auch wenn es erst­mal komisch klingt, haben wir wei­tere Schritte in die rich­tige Rich­tung gemacht. Das Team hat sich nie auf­ge­ge­ben und Jeder hat für Jeden gekämpft. Den­noch müs­sen wir auch ehr­lich zu uns sein. Wir sind noch nicht da, wo wir sein wol­len und wo die­ses Team hin­ge­hört, aber wir sind auf dem rich­ti­gen Weg“, sagt der Nie­der­län­der in Diens­ten der Düs­sel­dorf Pan­ther am ver­gan­ge­nen Diens­tag.

Doch nicht nur die Raub­kat­zen strau­cheln aktu­ell, auch der kom­mende Geg­ner von der Ocker ist für seine Ver­hält­nisse eher holp­rig in die Sai­son gestar­tet. Trotz­dem ste­hen sie in der Nord 1 Staf­fel an der Tabel­len­spitze. Gleich zwei Unent­schie­den in drei Spie­len, eine sel­tene Aus­beute für den Rekord­meis­ter. Zum Sai­son­start kamen die Lions nicht über ein 14:14 gegen die Kiel hin­aus und auch am letz­ten Wochen­ende konn­ten die Man­nen von Head­coach Troy Tom­lin gegen die Ber­lin Rebels nur einen Punkt mit­neh­men. Im ers­ten Heim­spiel der Sai­son besieg­ten sie erwar­tungs­ge­mäß die Colo­gne Cro­co­di­les mit 27:14. Der US- Quar­ter­back Jacob Parks und das tra­di­tio­nell starke Run­ning­back Squad der Lions, wo wohl beson­ders der Brite Emma­nuel Abedi- Bawa zu nen­nen ist, sowie die mit einem US- Import, in Per­son von Dave Beale, eini­gen EU- Imports aus­ge­stat­tete Offen­sive Line, sind auch in die­sem Jahr wie­der eine harte Nuss für jede Defen­sive.

Doch auch die Defen­sive der Lions ist wie­der gut besetzt. Mit US- Import Der­rick Bryant haben die Lions einen Top Line­backer der Liga in ihren Rei­hen. Doch auch die deut­schen Line­backer, beson­ders David Mül­ler, sind schon lang­sam auf Betriebs­tem­pe­ra­tur.

An die letz­ten Begeg­nun­gen gegen die Lions möch­ten sich die Pan­ther wohl nicht so gerne erin­nern. 2019 musste man eben­falls „back to back“ gegen die Lions antre­ten und kas­sierte zwei herbe Nie­der­la­gen. In Braun­schweig muss­ten die Düs­sel­dorf Pan­ther sich mit 70:14 geschla­gen geben. Nur sechs Tage spä­ter folgte ein 13:77-Debakel auf eige­nem Rasen. Trotz­dem sind sich die Ver­ant­wort­li­chen der Raub­kat­zen sicher, dass es dies­mal nicht so hef­tig wird. „Wir berei­ten uns gut auf die Lions vor. Ich denke wir haben das Talent und die Stärke, um den Lions das Leben so schwer wie mög­lich zu machen. Sicher, die Lions sind der Favo­rit, aber wir wer­den uns so teuer wie mög­lich ver­kau­fen und viel­leicht kön­nen wir ja für eine Über­ra­schung sor­gen“, so der Mana­ger Sports Tim Haver Dro­eze.

Wer das Spiel mit ande­ren Pan­ther-Fans gemein­sam schauen möchte und nicht den Weg nach Braun­schweig auf sich neh­men möchte, kann sich auch im „Heim­spiel“, der Gast­stätte des Gara­ther SV auf der Koblen­zer Str. 133 (40595 Düs­sel­dorf) ein­fin­den und ab 17.45 Uhr­den Live­stream auf einer gro­ßen Lein­wand anschauen. Der Ein­tritt ist frei, für kalte Getränke und kleine Snacks ist gesorgt.

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