Wer kann es ihnen schon verdenken? Nach dem überzeugenden ersten Saisonsieg gegen die Rostock Griffins (39:14) ist die Stimmung beim Football-Team von Headcoach Deejay Anderson so gut wie lange nicht mehr – und das soll natürlich noch lange anhalten. Dazu ist jedoch ein Erfolg am Sonntag bei den Paderborn Dolphins nötig (15 Uhr, Hermann-Löns-Stadion). Vor den Ostwestfalen, die zum Auftakt vor zwei Wochen in Langenfeld eine hohe Niederlage kassierten, kann der Panther-Cheftrainer aber nicht laut genug warnen. „Paderborn befindet sich in der gleichen Lage wie wir nach unser Auftaktniederlage in Potsdam. Sie werden versuchen alles zu geben, um nicht früh den Anschluss zu verlieren.“

Auch wenn die Benrather mit dem Schwung des 39:14 gegen Rostock an die Pader reisen: Paderborn ist heiß darauf, die überraschende Niederlage zum Auftakt in Langenfeld wettzumachen. Einige Spieler des Gastgebers haben sogar Extraschichten geschoben, um an der Abstimmung zu feilen und diese zu verbessern. „Dass Paderborn sehr talentiert und gut gecoacht ist, ist kein Geheimnis“, verrät Anderson, auch wenn er weiß, dass der Cheftrainer der Dolphins, Carsten Weber, nach der ersten Woche gehen musste. „Wir werden zunächst mit einer internen Lösung weiterarbeiten und planen das auch für den Rest der Saison“, sagte Paderborns Präsident David Schmidtmann unter der Woche. Eine Geschichte, die bei den Panthern kurz vor dem Spiel gegen die Rostock Griffins ähnlich passierte, trennten sich die Verantwortlichen des GFL-Absteigers doch von Offense-Coordinator Mike Sholars, der nicht den erhofften positiven Effekt in die Offense um Panther-Spielmacher Zach Maynard brachte. Ohne Sholars lief es gegen die Griffins besser als gegen Potsdam. „Ein Pflichtspiel zu gewinnen brachte wieder Zuversicht und Selbstbewusstsein ins Team zurück“, freute sich Anderson.

Gut auch, dass die Benrather bisher von Verletzungen verschont geblieben sind. „Wir haben zwar ein paar Spieler beim Training gehabt, die nicht mittrainiert haben, aber ich bin zuversichtlich, dass wir am Sonntag mit dem vollen Kader antreten können“, erzählt Anderson. So schaute zum Beispiel US-Import Stephon Font-Toomer am Dienstag nur seinen Teamkollegen bei den Einheiten zu. „Aber das ist ganz normal, er wird schon spielen können“, sagt Anderson, bevor er sich wieder Gedanken um den Sonntag und die Dolphins macht.

Paderborn Dolphins – Düsseldorf Panther
Sonntag, 7. Mai, Kick-off 15 Uhr
Hermann-Löns-Stadion, Paderborn