Pan­ther U10 star­tet mit einem Sieg und einer Nie­der­lage

6. Juni 2017
Peter Roettsches

Das erste Tur­nier der U10 Regio­nal­liga von NRW been­de­ten die jüngs­ten Pan­ther auf der Mehr­zweck­flä­che im hei­mi­schen Arena-Sport­park mit einem Sieg und einer Nie­der­lage. Vor einer tol­len Kulisse mit 400 Zuschau­ern, mit dem Pan­ther-Ein­lauf­tun­nel und sogar einem Sta­di­on­spre­cher star­tete an Christi Him­mel­fahrt der erste Game­day für das in die­sem Jahr neu zusam­men­ge­stellte Team mit Spie­len gegen die Colo­gne Cro­co­di­les (12 : 30) und die Neuss Legi­ons (20 : 14).

In ihrem aller­ers­ten Spiel tra­fen die Pan­ther auf die Neuss Legi­ons von der ande­ren Rhein­seite. Die Pan­ther star­te­ten mit ihrer Offense und muss­ten den Ball nach vier Ver­su­chen schon wie­der abge­ben. Prompt erziel­ten die Legi­ons ihren ers­ten Touch­down und gin­gen mit 6 : 0 in Füh­rung. Der nach­fol­gende PAT konnte nicht zusätz­lich auf der Haben­seite ver­bucht wer­den.

Nach­dem die Pan­ther ihre Anfangs­ner­vo­si­tät abge­legt hat­ten, gli­chen sie durch Quar­ter­back Ioan Bialas nach einem Lauf zum 6 : 6 aus. Der anschlie­ßende Ver­such einer Two-Point-Con­ver­sion brachte keine wei­te­ren Punkte aufs Scoreboard. Im wei­te­ren Ver­lauf der Par­tie kamen die klei­nen Raub­kat­zen immer bes­ser ins Spiel. Wide Recei­ver Jan­nis Schmitt lief 16 Meter in die End­zone (TPC nicht genutzt) und for­cierte drei Spiel­züge spä­ter einen Safety der Neus­ser Offense zur Halb­zeit­füh­rung mit 14 : 6.

In der zwei­ten Halb­zeit sahen die Zuschauer ein aus­ge­gli­che­nes Spiel. Zunächst konn­ten die Legi­ons zum 14 : 14 ega­li­sie­ren. Doch kurz vor Ende des Spiels fing Cor­ner­back Younes Sauer einen Pass des Neus­ser Quar­ter­backs ab. Diese Inter­cep­tion konnte er über 20 Meter bis kurz vor die End­zone des Geg­ners zurück­tra­gen. Kurz dar­auf war er es selbst, der den Touch­down zum umju­bel­ten 20 : 14 Sieg erzielte.

Im nach­fol­gen­den zwei­ten Spiel die­ses Game­days in Tur­nier­form muss­ten die Neuss Legi­ons direkt wie­der ran. Die­ses Mal waren die Colo­gne Cro­co­di­les der Geg­ner, die mit 34 : 14 die Ober­hand behiel­ten.

Im letz­ten Spiel des Tages gin­gen die Cro­co­di­les durch zwei Touch­downs schnell mit 12 : 0 in Füh­rung. Quar­ter­back Ioan Bialas schaffte zwar den Anschluss zum 6 : 12 aus Düs­sel­dor­fer Sicht. Aber gegen die erfah­re­nen Köl­ner gestal­tete sich das Spiel wei­ter­hin schwie­rig. Die Pan­ther brach­ten sich durch einige Stra­fen immer wie­der ins Hin­ter­tref­fen, so dass sie sich trotz eines wei­te­ren Touch­downs durch Jan­nis Schmitt am Ende mit 12 : 30 geschla­gen geben muss­ten.

Zum Abschluss die­ses tol­len Tur­nier­ta­ges bekam Ioan Bialas für den aller­ers­ten Touch­down einen von den Alum­ni­ve­r­ei­ni­gung der Pan­ther gespen­de­ten Foot­ball über­reicht. Die Urkun­den für die MVPs des ers­ten Spiel­ta­ges gin­gen an Till Sturm (Team MVP), Jan­nis Schmitt (Offense) und Younes Sauer (Defense).

Abge­kämpft und glück­lich: die Düs­sel­dor­fer Pan­ther und die Colo­gne Cro­co­di­les am Ende des Spiel­tags (Foto: Dirk Sym­ons)

Head­coach Marc Greiwe zum Ver­lauf des Tages: „Wir haben ein tol­les Tur­nier mit drei gut vor­be­rei­te­ten Teams gese­hen. Das war große Wer­bung für den Nach­wuchs­foot­ball. Wir alle waren ein wenig ner­vös, da wir nicht wuss­ten, was uns erwar­tet und wie der Leis­tungs­stand unse­rer Spie­ler ist. Das ist ja unsere erste Sai­son. Neuss und Köln sind da schon wei­ter.

Ich bin aller­dings mit der Leis­tung der Mann­schaft sehr zufrie­den, dar­auf kön­nen wir auf­bauen. Über die hohe Besu­cher­re­so­nanz, aus der die Jungs eine tolle Moti­va­tion her­lei­ten konn­ten, war ich sehr über­rascht. Jetzt berei­ten wir uns auf den zwei­ten Spiel­tag am 15. Juni (Fron­leich­nam) ab 11.00 Uhr bei den Colo­gne Cro­co­di­les auf der Bezirks­sport­an­lage in K‑Bocklemünd vor. Bis dahin wer­den wir ver­su­chen, die Feh­ler aus den ers­ten Spie­len abzu­stel­len. Es wäre toll, wenn auch aus­wärts ein sol­ches Inter­esse an unse­rem Sport zu ver­zeich­nen wäre.“

Bedan­ken möchte sich die jüngs­ten Raub­kat­zen gerne auf die­sem Wege bei den Schieds­rich­tern, bei Sta­di­on­spre­cher Toni Wolff und bei den Eltern, die den Spiel­tag in die­ser Form erst mög­lich gemacht haben.

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