Düs­sel­dorf Pan­ther lei­den im hohen Nor­den unter Sturm­flaute

18. Mai 2015
Carsten van Zanten

Ham­burg Hus­kies gewin­nen 42:0 gegen offen­siv harm­lose Rhein­län­der

Düs­sel­dorf, 18. Mai 2015 – In der Fremde will es ein­fach nicht klap­pen: Auch im zwei­ten Aus­wärts­spiel der GFL-Sai­son 2015 blei­ben die Düs­sel­dorf Pan­ther punkt­los. Bei den Ham­burg Hus­kies unter­la­gen die Raub­kat­zen am Sams­tag­nach­mit­tag mit 42:0. Es war nach dem Auf­takt­sieg am ers­ten Spiel­tag bereits die dritte Nie­der­lage in Folge für die Rhein­län­der, die im Gegen­zug aller­dings erst­mals in die­sem Jahr keine wei­te­ren ver­letz­ten Spie­ler zu bekla­gen hat­ten.

Foto: Cornelia Anderson

Foto: Cor­ne­lia Ander­son

Miss­glückte Revan­che: Nach der unglück­li­chen 27:10-Heimniederlage gegen die Ham­burg Hus­kies am vor­an­ge­gan­ge­nen Wochen­ende hat­ten sich die Düs­sel­dorf Pan­ther fürs direkt fol­gende Rück­spiel viel vor­ge­nom­men. Doch die Ambi­tio­nen erhiel­ten schon unmit­tel­bar nach dem Kick-off einen emp­find­li­chen Dämp­fer, weil die Han­se­städ­ter direkt mit ihrem ers­ten Ball­be­sitz bis in die geg­ne­ri­sche End­zone vor­dran­gen. Es war der Auf­takt zu einem weit­ge­hend unge­fähr­de­ten 42:0‑Sieg, mit dem die Schlit­ten­hunde ein­drucks­voll ihre Ambi­tio­nen auf die Play­off-Plätze unter­strei­chen konn­ten.

Die Düs­sel­dorf Pan­ther wie­derum muss­ten die dritte Nie­der­lage in Folge quit­tie­ren – und blie­ben dabei auch zum zwei­ten Mal in Folge aus­wärts ohne eigene Punkte. Ein­mal mehr war dabei die Uner­fah­ren­heit des jun­gen Teams zu spü­ren, das sich zwar mehr­fach in aus­sichts­rei­cher Feld­po­si­tion befand, dann aber durch indi­vi­du­elle Feh­ler jeweils selbst um den ver­dien­ten Lohn brachte.

Bei aller Ent­täu­schung wusste Pan­ter-Head­coach Marc Ell­ge­ring dem Gesche­hen den­noch eini­ges Posi­ti­ves abzu­ge­win­nen: „Wir haben das erste Mal in die­sem Jahr ein Spiel ohne ernst­hafte Ver­let­zung über­stan­den. Vor dem Hin­ter­grund unse­rer gerin­gen Kader­tiefe ist das beson­ders wich­tig. In den ver­gan­ge­nen Wochen wur­den wir in die­ser Hin­sicht ja lei­der ziem­lich gebeu­telt. Wir haben im Rück­spiel gegen die Hus­kies allein in der Offense auf vier Star­ter der Vor­wo­che ver­zich­ten müs­sen. In der Defense konn­ten ebenso meh­rere Leis­tungs­trä­ger nicht mit nach Ham­burg fah­ren. Auf­grund die­ser sub­stan­zi­el­len Aus­fälle ist es uns nicht gelun­gen, einen Rhyth­mus zu fin­den und den Ham­bur­gern auf Augen­höhe zu begeg­nen, wie uns es noch im Hin­spiel gelang. Die Ham­bur­ger haben ihrer­seits unsere im Spiel­ver­lauf immer gerin­ger wer­dende Gegen­wehr rou­ti­niert aus­nut­zen kön­nen.”

16. Mai 2015: Ham­burg Hus­kies vs. Düs­sel­dorf Pan­ther
Sta­dion: Ham­mer Park
Zuschauer: 629

Sco­ring:

1. Vier­tel:
7:0 Touch­down Hus­kies, PAT good

2. Vier­tel:
14:0 Touch­down Hus­kies, PAT good
21:0 Touch­down Hus­kies, PAT good
28:0 Touch­down Hus­kies, PAT good

3. Vier­tel:
35:0 Touch­down Hus­kies, PAT good

4. Vier­tel:
42:0 Touch­down Hus­kies, PAT good

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